Tipps
Informationen, Tipps und Tricks rund ums Reisen
Um anderen Leuten zu helfen die auch auf der Reise sind oder dies planen haben wir hier verschiedene Informationen, Tipps und Tricks rund ums Reisen zusammengetragen. Die Liste werden wir fortlaufend erweitern und nützliche Informationen hinzufügen.
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Armee: Für Schweizer Bürger die Militärpflichtig sind gibt es den Auslandsurlaub. Während dieser Zeit ist man vom Militärdienst suspendiert. Man muss sich dafür aber offiziell in der Schweiz abmelden und das Material im Zeughaus deponieren. Dies ist übrigens auch eine Möglichkeit um einem anstehenden Dienst zu entfliehen. Der Aufwand mit dem Abmelden ist zwar etwas gross aber es funktioniert ;-).
Bargeld: Aus
unserer Erfahrung ist es immer gut etwas Bargeld dabei
zu haben. In Südostasien sind wir mit US Dollar am Besten
gefahren. Ein paar hundert Dollar mitführen hilft Engpässe zu überbrücken.
Das Geld verstaut man idealerweise an verschiedenen
Orten. Vorsicht ist mit beim Zustand der Dollarnoten und den
Seriennummern geboten. In Ländern wie Burma und
Indonesien werden gewisse Seriennummern nicht akzeptiert
und die Noten müssen in tadellosem Zustand sein. In
Burma wie in Indonesien haben wir mit grossen Noten einen besseren
Wechselkurs erhalten. In anderen Ländern wie Laos oder
Kambodscha ist es besser kleinere
Noten dabeizuhaben.
In Burma muss sämtliches Geld das man während der
Reise benötigt in Dollar eingeführt werden.
Burmesische Banken und Bankkarten sind für den
Reisenden völlig wertlos, da die Banken keine Geschäfte
mit Reisenden abwickeln dürfen. Geld wechselt man in
die lokale Währung auf dem Schwarzmarkt. Dort ist der
Kurs um ein Vielfaches besser als an den offiziellen
Wechselschalter auf dem Flughafen. Die Wechselschalter
am Flughafen sind staatlich.
Finanzen: Je nachdem wie und wo gereist wird, unterscheidet sich der
Bedarf an finanziellen Mittel erheblich. In Südostasien
kann für sehr wenig Geld gereist werden, wenn man sich
etwas einschränkt. Wichtig ist, dass jederzeit genügend
finanzielle Mittel vorhanden sind, dass Notfälle und
auch ausserordentliche Probleme abgefangen werden können.
Das Geld für eine Rückreise sollte immer vorhanden
sein. Vor der Reise ein Budget zu erstellen hilft die
Ausgaben im Griff zu behalten und nicht am Ende überrascht
zu werden.
Um die Finanzen effizient zu verwalten bietet sich das
Internetbanking an. Aus unserer Erfahrung hat sich hier
die Schweizer Grossbank als sehr zuverlässig erwiesen.
Auch wenn mal ein Problem auftritt wird einem rasch
geholfen. Mit dem Onlinezugriff können sämtliche
Transaktionen durchgeführt werden.
Fotografieren: Hier ist die Entscheidung zu treffen, ob man die ganze Zeit die schwere Ausrüstung mitschleppen soll und dafür mit der Spiegelreflexausrüstung super Fotos schiessen kann oder nimmt man die Qualitätseinbusse hin und geniesst mit einer Kompaktkamera den Vorteil, dass man diese überall mittragen kann. Wir haben uns für eine gute Kompaktkamera entschieden. Das Modell, das uns zur Zeit begleitet ist eine Panasonic LUMIX DMC-TZ1 mit 5.1MP und einem 10x Zoom. Wir sind mit dieser Kamera sehr zufrieden. Sie ist klein und handlich und von der Bildqualität sind wir begeistert. Das grosse 10x Zoom erweitert natürlich den Einsatzbereich sehr.
Gepäck: Für das Gepäck gibt es eine Grundregel. SO WENIG WIE MÖGLICH! Je weniger das Gepäck wiegt, desto weniger schleppt man und ist dadurch flexibler. Mit wenig Gepäck können auch Kosten gespart werden. Wenn man nämlich leichtes Gepäck hat, kann man auch mal ein paar Schritte gehen und dann um die Ecke einen besseren Preis für den Transport aushandeln. Wir sind durch Südostasien mit einem Tramperrucksack gereist der sich als Tragtasche oder vollwertiger Rucksack verwenden lässt.
Das Schöne an diesem Stück ist, dass er fast wie ein Koffer geöffnet werden kann und zwei Abteile hat. Auf der Rückseite könnte noch ein kleinerer Rucksack befestigt werden, das hat sich aber fürs rumreisen als eher unpraktisch erwiesen. Nebst dem Tramperrucksack hatten wir zwei Daypacks dabei. Wichtig beim Daypack ist die Gösse. Er sollte gross genug sein um Gepäck für ein bis zwei Tage mitzunehmen, von guter Qualität sein und mehrere Abteile haben.
Kleider: Für die Reise durch die warmen Länder Südostasiens haben sich leichte Baumwollkleider bewährt. Lange Trekkinghosen sind ein sehr guter Reisebegleiter. Sie sind robust, halten Moskitos und anderes Ungeziefer fern, bieten Sonnenschutz und in manchen Ländern ist es angepasst lange Hosen zu tragen. Vor allem wenn man religiöse oder kulturelle Stätten besichtigt, sollte man sich möglichst anpassen. Für Frauen sind schulterfreie Oberteile (Trägertops und Ärmellose T-Shirts) in vielen Ländern nicht angebracht.
Krankenversicherung: Je nachdem für
wie lange man verreist gibt es unterschiedliche Lösungen.
Das wichtigste ist, dass man sich frühzeitig um eine Lösung
kümmert.
Da wir uns in der Schweiz abgemeldet haben, können wir
nicht länger in der normalen Krankenkasse versichert
sein. Da wir für mehr als ein Jahr im Ausland weilen
werden, wurde die Auswahl der Anbieter recht klein. Wir
haben und für eine Auslandkrankenkasse entschieden die
zwar recht teuer ist uns aber dafür für längere Zeit
im Ausland abdeckt. In der Schweiz bieten wenige
Versicherer solche Auslandversicherungen an (z. B. KPT,
Xundheit, CSS).
Laptop / Notebook: Das Laptop ist für uns ein unentbehrlicher Begleiter. Wir haben sämtliche wichtigen Dokumente, unsere Bilder, Musik und vieles mehr ständig bei uns. Ausserdem ist es für uns das Tor zur grossen weiten Welt und universelles Kommunikationsmittel. Wir haben uns für ein zwar relativ teures, aber dafür sehr kompaktes und leichtes Sony VAIO VGN-TX3 entschieden. Dieses Laptop ist durch das geringe Gewicht und die kompakte Grösse sehr mobil und Überaus reisetauglich. Auf unserer bisherigen Reise hatten wir nie ein Problem mit dem Gerät obwohl wir es sehr oft benutzen.
Ohropax (Gehörschutz): Ohropax sind auf einer Reise unentbehrlich. In Südostasien waren wir oft sehr froh um diese kleinen Helferlein. Sei es in einem Bus mit unerträglichen Karaoke- oder Bollywood Filmen, im Guesthouse, dass gleich neben einer stark befahrenen Strasse liegt oder wegen der lärmigen Klimaanlage.
Reisevorbereitung:
Die Reisevorbereitung ist ein wichtiger Bestandteil
jeder Reise. Natürlich kommt es sehr auf die Reisedauer
an. Wenn die Reise aber wie in unserem Falle mehrere
Jahre dauert, dann sollte man frühzeitig damit
beginnen. Wir haben etwa ein Jahr vor dem Reisestart mit
den ersten Vorbereitungen begonnen. Hier eine kleine
Liste mit Punkten die man planen und sich Überlegen
sollte: Wie lange soll die Reise dauern? Was mache ich
mit Immobilienbesitzen? Karriereplanung? Finanzplanung?
Steuerplanung? Was mache ich mit den Möbeln und anderen
Besitztümern? Welche Länder will ich bereisen?
Grobplanung der Reiseroute (auch in Hinsicht der
Klimabedingungen)? Wie will ich reisen (Luxusreise,
Trampen, Wohnmobil)? Was nehme ich auf die Reise
mit?
Auch wenn es oft anders kommt als geplant war, ein Plan
ist sehr hilfreich.
Visum: Die Visa für
die Länder welche wir in Südostasien bereist haben
sind recht einfach und unkompliziert unterwegs erhältlich
und können auf den Botschaften in den Nachbarländern
vor der Einreise organisiert werden. Oft ist sogar das
Visum direkt bei der Einreise an der Grenze erhältlich.
Die Aufenthaltsdauer in den verschiedenen Ländern ist
jedoch unterschiedlich und nicht ohne weiteres zu verlängern.
Die Regelungen für Visas werden ständig geändert. So
ist es unabdingbar sich frühzeitig Über die aktuelle
Lage informieren. Viele Informationen findet man im
Internet.
Bericht und Titelbild im Fernweh. Reni's Text und Marcel's Bilder im Manta Reisemagazin.
>> Der Bericht