Thailand 2007 – Reisebericht 1

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Drei Nächte in Bangkok

Am 26. Februar haben wir unsere Südostasienreise gestartet und sind von Zürich nach Bangkok geflogen. Zuerst haben wir drei Tage in der riesigen Metropole Bangkok verbracht. Übernachtet haben wir im Guesthouse Ban Yai, wo wir von Wan und Goi, der Grossmutter und den beiden Kindern sehr herzlich und zuvorkommend versorgt wurden. Dank den vielen Tipps der beiden fühlten wir uns in der neuen Umgebung rasch wohl. Wir genossen die gemütliche Atmosphäre im Hause der Familie und merkten dabei kaum, dass wir in uns in einer Stadt mit 20 Mio. Einwohnern befinden. Mit dem Expressboot waren wir in weniger als 30 Minuten im Herzen des Geschehens und konnten einige der kulturellen Höhepunkte der Stadt erkunden.

Der neue Flughafen ist riesig und hypermodern gestaltet. Auch die Verbindung in die Stadt ist mit den breiten Autobahnen problemlos. Allerdings herrscht in der Stadt nach wie vor ein erhebliches Verkehrschaos.

Am ersten Morgen haben wir glatt verschlafen und haben deshalb unsere Entdeckungstour auf Wat Aurun am Vormittag und Wat Pho am Nachmittag beschränkt. Mit dem Expressboot sind wir unter der Rama VIII Brücke direkt ins Zentrum von Bankok gefahren.

Aussicht vom Wat Aurun auf den den Fluss Chao Phraya und den Königspalast im Hintergrund.

Der Buddhismus ist eine Art Staatsreligion. Ca. 85% der Bevölkerung bekennt sich zum Buddhismus. Alleine in Bangkok gibt es über 400 Tempel (oder eben Wat = Kloster) in denen der Glaube aktiv gelebt wird. In ganz Thailand gibt es über 40'000 Klöster in denen über eine viertel Million Mönche leben.
Das religiöse Zentrum eines Klosters ist die Gebetshalle (Bot). Hier werden religiöse Zeremonien abgehalten. Im Mittelpunkt steht eine Statue von Buddha und meistens gibt es Wandmalereien, Ornamente, weitere Skulpturen, Opfertische und vieles mehr zu sehen.
Auf dem Bild unten ist der Bot des Wat Pho mit den prunkvollen Wandgemälden zu sehen.

In den Wandelgängen stehen oft viele Buddhastatuen in Reih und Glied

Die Buddhastatuen haben ganz verschiedene Erscheinungsformen. Dabei ist vor allem die Körperhaltung (Asana) und die Handhaltung (Mudra) von besonderer Bedeutung.

Klöster stellen auch eine Alternative zu öffentlichen Schulen dar. Gerade auf dem Land wird die Möglichkeit von Klosterschulen als Ergänzung zur Grundschule gerne genutzt, um eine weiterführende Bildung zu erhalten.

Der riesige liegende Buddha im Wat Pho ist mit seiner imposanten Länge von 45m ganz schön beeindruckend.

Der Kopf ist riesig und strahlt richtig

Am Morgen des zweiten Tages haben wir den sehr weitläufigen und prunkvollen Königspalast und den angrenzenden Wat Phra Keo angeschaut. Der gesamte Komplex steht auf einer Fläche von 218'000 Quadratmetern und wurde im Jahre 1782 eröffnet. Der Komplex beinhaltet den königlichen Sitz, die Thronhallen, Regierungsbüros und ein Tempel mit dem Smaragdbuddha.

Vom künstlich aufgeschütteten Hügel Golden Mount mit dem goldenen Chedi hat man eine herrliche Rundumsicht auf Bangkok.


Folgende Bücher haben uns bei der Vorbereitung und auf den Reisen durch Thailand weitergeholfen und können wir empfehlen:

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