Malediven 2007 – Reisebericht 3

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Weihnachten und Silvester auf der Malediveninsel Kuredu

So feiern wir dieses Jahr Weihnachten und den Rutsch ins Jahr 2008.
Wir geniessen es hier auf der Insel zu sein, aber ein richtiges Weihnachtsgefühl kommt bei uns nicht auf. Es ist einfach zu warm. Zu richtigen Weihnachten gehört kaltes Wetter dazu. Schön wäre natürlich auch etwas Schnee. So stellen wir uns einfach den schneeweissen Sand als Schnee vor.

Das Tauchen steht natürlich auch an Weihnachten im Mittelpunkt . Prodivers organisiert jedes Jahr einen Christmas-Hunt, wo es darum geht unter Wasser nach kleinen Plaketten mit Nummern zu suchen. Wer zwei Plaketten mit der gleichen Nummer findet, gewinnt einen Preis. Auf dem Jetty finden sich die Taucher ein und bereiten erst mal ihr Equipment für den Tauchgang vor.

Am diesjährigen Christmas-Hunt nehmen ca. 50 Taucher teil und die türkisfarbene Lagune ist beim Start mit Tauchern übersäht. Bei der Suche nach den Plaketten geht es nicht um Geschwindigkeit. Jeder Taucher hat solange Zeit wie er Luft hat, aber einige treibt der Ehrgeiz eben doch an als erster abzutauchen.

Normalerweise reicht bei uns ein dünner Tauchanzug zum Tauchen aber auch im weihnachtlichen Gewand mit Hut lässt sich Tauchen. Hauptsache zwei Plaketten mit der gleichen Nummer.

An Weihnachten darf ein Rentier natürlich nicht fehlen. Wer erkennt das ausgeflippte, rotbäckige Rentier hier?

Wie das Rentier gehören auch die Engel zu Weihnachten. Die Zeiten ändern sich und heute tragen auch Engel Rastas.

Auf der improvisierten Kutsche wird der Weihnachtsmann mit seinen zwei Engeln vom Rentier eingefahren.

Der Weihnachtsmann verteilt nun die Geschenke an die Taucher, die zwei gleiche Nummern gefunden haben. Natürlich hat der Weihnachtsmann auch die eine oder andere Anekdote über die Taucher auf Lager. Und wie es sich gehört, ermahnt er diejenigen Taucher, die sich nicht korrekt verhalten haben zur Besserung. So endet die diesjährige Christmas-Hunt und nun hoffen wir alle, dass der Weihnachtsmann auch nächstes Jahr wieder den weiten Weg in unser Paradies in Angriff nimmt und uns Geschenke bringt.

Nach dieser spannenden Christmas-Hunt gönnen wir uns erst einmal einen Weihnachts-Apéro. An der östlichen Spitze von Kuredu wurde das neue O-Restaurant mit Bar eröffnet und das müssen wir uns natürlich auch anschauen. Der gesamte Restaurant- und Barbereich wurde sehr offen und modern mit viel Holz gestaltet. Natürlich darf auch hier der Weihnachtsbaum nicht fehlen.

Auf der Terrasse der Bar gönnen wir uns ein kühles Bier mit herrlicher Sicht auf den indischen Ozean.

Auch das Restaurant hat einen Terrassenbereich auf dem viele Tische unter freiem Himmel zum Essen einladen.

Die Tischdekoration im Restaurant ist sehr feierlich und gerne würden wir hier Abendessen. Unser Mitarbeiterrestaurant in welchem wir essen wurde zwar auch sehr schön geschmückt, leider gibt es dort jedoch nicht so eine tolle Aussicht aufs Meer.

Weihnachten ist vorbei und schon steht Ostern vor der Tür. Hier auf den Malediven hat sich der Hase in Wolkenform bereits gezeigt. Mit etwas Fantasie findet ihr den Hasen bestimmt.

Vor dem Abendessen treffen wir uns noch mit ein paar unserer Arbeitskollegen an der Aikiri-Bar und trinken einen Apéro.

In der Nacht ist die ganze Insel mit Lichterketten und Weihnachtsbäumen geschmückt.

Selbst die Boote wurden als Weihnachtsbäume verkleidet.

Auch unser Zimmer war am Weihnachtsabend schön mit Blumen geschmückt. Da hat sich unser Zimmerjunge richtig Mühe gegeben und wir haben umso besser geschlafen.

Die Weihnachten sind auf Kuredu rasch vorüber und schon steht der Silvester vor der Tür.
Am Abend des 30. Dezembers steht aber noch die Nacht der Gladiatoren auf dem Programm. Das Pooldeck wurde mit einer herrlichen Kulisse versehen und eine riesige Zuschauerschar hat sich um den Pool versammelt.

Dunkle Gestalten werden heute Abend um Ruhm und Preisgeld kämpfen. Zuerst werden die verschiedenen Gladiatoren vorgestellt und Leute aus dem Publikum können sich einen der Gladiatoren ersteigern.

Nun treten die Gladiatoren gegeneinander an und versuchen ihren Gegner vom Surfbrett zu schubsen. Die Kämpfe sind gnadenlos und am Schluss gibt es einen wohlverdienten Gewinner. Der Gladiator mit der besten Standfestigkeit arbeitet im Wassersportcenter. Kein Wunder dominierte er die Kämpfe denn im Wassersportcenter steht er fast täglich auf dem Surfbrett.

Das Publikum ist begeistert und natürlich auch der grosszügige Gastgeber und Herrscher Cesar, welcher zu diesen Gladiatorenspiele eingeladen hat.

Auch am nächsten Abend wird auf der Insel gefeiert. Es ist Silvester und heute Abend gibt es im Mitarbeiterrestaurant sogar Wein. Die Tische sind schön dekoriert und das Buffet ist grosszügiger als an normalen Tagen. So geniessen wir erst einmal ein herrliches Abendessen im Kreise unserer Arbeitskollegen.

Kurz vor Mitternacht treffen wir uns dann auf dem Pooldeck, wo die Champagnerflaschen auf uns warten. Für jeden von uns gibt es ein Glas und so können wir Punkt Mitternacht auf ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2008 auf unserer Paradiesinsel anstossen.
Es ist schon was ganz besonderes, wenn man direkt am Meer unter einem atemberaubenden Sternenhimmel auf das neue Jahr anstossen darf. Wir freuen uns auf das Jahr 2008 und sind glücklich, dass wir dieses Jahr im Paradies inmitten des indischen Ozeans verbringen dürfen. Wir werden viel Zeit haben um unserer Lieblingsbeschäftigung dem Tauchen nachgehen zu können und darauf freuen wir uns riesig.

Am ersten Morgen des neuen Jahres treffen wir uns erstmals für einen feinen Brunch. Heute haben alle Mitarbeiter der Tauchschule frei und es gibt keine Bootsausflüge für die Gäste. Nach dem herrlichen und ausgedehnten Brunch beladen wir eines unserer Tauch-Dhonis mit allem, was man für einen freien Tag auf einer einsamen Insel benötigt.

Hinter dem Dhoni ziehen wir eine Luftmatratze mit auf der Eddie und Paul sich erst mal ein Bier gönnen.

Alle sind gespannt, wo wir den heutigen Tag verbringen werden und auf dem Weg halten wir Ausschau nach Mantas und Delfinen.

Auch unsere einheimischen Tauchcentermitarbeiter, die bei uns die harte Knochenarbeit leisten, geniessen den freien Tag mit uns. Statt die schweren Pressluftflaschen und Equipmenttaschen rumzutragen, geniessen sie diesen Tag gemeinsam mit uns und freuen sich über die Möglichkeit mit Schnorcheln auch einmal einen Teil der wunderschönen Unterwasserwelt sehen zu können.

Dies ist die kleine Insel auf der wir unseren freien Tag geniessen dürfen. Auf der Insel leben vier Leute und arbeiten dort in einer Kokosplantage und Fischzucht.

Die Insel ist von einem schneeweissen Sandstrand umringt und wir fühlen uns ein bisschen wie Robinson Crusoe.

Weit weg am Horizont können wir noch Kuredu ausmachen und genauso weit weg wie die Insel selbst ist heute für uns die Arbeit. Wir geniessen das Nichtstun und die Möglichkeit einmal mit Arbeitskollegen ungestörte Gespräche zu führen.

Das Mittagessen ist angerichtet unter freiem Himmel und wir lassen es uns so richtig schmecken.

Natürlich dürfen Spiele und Wettkampf auch nicht fehlen und so versuchen sich einige im Wettklettern. Hier sind die Einheimischen ganz klar dominant und wir "Westler" haben da keine Chance.

Leider ist der Tag auf der Insel viel zu schnell vorüber und wir müssen die kleine Insel wieder verlassen. Alles wird wieder zusammengepackt und wir machen uns mit dem Dhoni auf die Rückreise.

Unsere Basisleiterin Jutta breitet schützend ihre Arme aus und so fahren wir sicher dem heimischen Hafen auf Kuredu entgegen.

Die Sonne nähert sich bereits dem Horizont und zum Abschluss dieses herrlichen Ausfluges sagt uns eine Schule von Delfinen noch kurz hallo. Schnell haben einige die Schnorchelausrüstung bereit und auch ich erhasche noch einen Blick dieser graziösen Schwimmer unter Wasser. Dann treffen wir auf Kuredu ein und ein sehr schöner Tag geht zu Ende auf der Paradiesinsel.

So feiert man also Weihnachten und Neujahr auf Kuredu.

Unter Ein virtueller Rundgang auf der Malediveninsel Kuredu findest du den nächsten Reisebericht.

Wir wünschen dir von Herzen einen guten Rutsch ins Jahr 2008.

Bis bald,

Reni und Marcel

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