Malediven 2007 – Reisebericht 2

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Unsere ersten Tage als Tauchlehrer auf den Malediven

Am 28. November sind wir von der Insel Koh Tao via Koh Samui mit unseren Freunden Simone und Beat nach Bangkok gereist. In Bangkok haben wir einen herrlichen Tag verbracht und zum Abschied von Thailand nochmals den Königspalast besucht. Am 29. November sind Simone und Beat wieder zurück in die Schweiz geflogen und wir flogen am selben Tag die Malediven an.

Die ersten zwei Tage auf den Malediven haben wir in der Hauptstadt Male verbracht um alle Einreiseformalitäten zu erledigen. Für das Arbeitsvisum wird ein medizinisches Gutachten benötigt. So sind wir am einen Tag ins Spital und haben diverse Untersuchungen machen lassen. Während diesen zwei Tagen hatten wir auch ein bisschen Zeit um die belebteste Malediveninsel etwas genauer anzusehen. Diese Aufnahmen haben wir von der Dachterrasse unseres Hotels geschossen. Das Hotel heisst Cental und genauso ist es auch gelegen - inmitten der quirligen Hauptstadt. Von der Dachterrasse aus hat man sogar einen rundum Blick auf das Meer. Egal in welche Himmelsrichtung man schaut ist der Indische Ozean zu sehen.

Auf Male ist so ziemlich jeder Quadratmeter bebaut. Deshalb wird vorallem in die Höhe gebaut. Viele Gebäude werden ohne oder nur mit einem provisorischen Dach gebaut, so kann jederzeit um ein weiteres Stockwerk erweitert werden. Clever, oder?

Dieser Bewohner muss einen grünen Daumen haben. Die gesamte Terrasse ist voller Grünpflanzen.

Bei unserem Spaziergang durch Male kommen wir logischerweise irgendwann zum Meer. Im Hafen entdecken wir ein grosses Schiff. Dies scheint ein Forschungsboot zu sein. Im Internet werden wir fündig und sind erstaunt über die Herkunft des Schiffes.

Das fast 100 m lange Forschungsschiff Meteor dient der weltweiten grundlagenbezogenen deutschen Hochsee-Forschung und der Zusammenarbeit mit anderen Staaten auf diesem Gebiet. FS Meteor ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, die auch den Bau des Schiffes finanziert hat. Das Forschungsschiff ist vom 1.9.07 bis zum 22.12.07 auf einer Forschungsfahrt unter der Koordination von Prof. Dr. G. Bohrmann.
Falls jemand von euch das Buch "Der Schwarm" von Frank Schätzing gelesen hat, dem wird der Name sicher auch bekannt vorkommen.

Die Feuerwehr auf den Malediven ist nicht auf Rädern, sondern im Wasser.

Die zwei Tage in Male vergehen wie im Flug. Am 1. Dezember heisst es für uns weiter ziehen, diesmal aber das letzte Mal für das nächste halbe Jahr. Unser Ziel für die nächsten Monate heisst Kuredu, ein Ferienresort im Lhaviani Atoll. Von Male aus fahren wir mit dem Dhoni, einem typischen maledivischen Boot, nach Hulule.

Die Malediver auf dem Dhoni gehen zur Arbeit. Nicht schlecht, bei dieser Aussicht würden wohl auch in der Schweiz mehr Leute mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren.

Bei der Einfahrt in den Hafen verschlägt es uns fast den Atem. Wahnsinn, das kristallklare Wasser. Unvorstellbar, dass hier der Hafen ist. Ja, das sind halt die Malediven.

Nach der Ankunft in Hulule werden wir mit einem Minibus direkt zu den Wasserflugzeugen gefahren. Mit der Twin Otter der Maldivian Air Taxi fliegen wir zu unserem neuen Arbeits- und Wohnort Kuredu. Die Insel ist ca. 140 km nördlich von Male und der Flug dauert rund 40 Minuten. Wir freuen uns schon riesig auf die Überfahrt oder den Überflug. Denn die Aussichten aus dem Wasserflugzeug sind jedes Mal ein Erlebnis. Viele dieser Flugzeuge werden von Kanadiern geflogen, ist auch nicht erstaunlich denn die Flugzeuge mit 19 Sitzplätzen stammen aus Kanada. Bereits seit 1965 wurde das erste Mal mit einer Twin Otter geflogen. Bis 1988 wurden 844 dieses Typs hergestellt und dann wurde die Produktion eingestellt. Viking Air hat 2006 die Produktionsrechte von Bombardier erstanden und plant wieder mit der Produktion zu beginnen.

Während des Fluges bewundern wir die Wasserlandschaft. Unglaublich was die Natur hier geschaffen hat.

Beim Flug über die Atolle müssen uns etwas zurück halten mit Fotografieren. Sonst sprengt es noch unsere Speicherkarte.

Aber ein Foto darf es noch sein.

Der Flug ist kurzweilig und kurz vor Mittag sehen wir unser Ziel. Da unten ist Kuredu. Durch das Flugzeugfenster sieht man den schneeweissen Strand und dahinter den Golfplatz.Das Kuredu Island Resort bietet als einziges Hotel auf den Malediven ein 6-Loch-Pitch&Putt - für die Golfer unter den Besuchern unserer Webseite.

Nur noch wenige Meter und wir landen. Die Aussichten sind wunderbar. Strahlender Sonnenschein, kristallklares Wasser, ein schneeweisser Strand und Palmen. Was will man mehr. Wir sind happy.

Nach einem gemütlichen Flug landen wir in der türkisblauen Lagune. Schön, hier zu sein.

Seit dem 1. Dezember 2007 ist unser neues Zuhause auf der Malediveninsel Kuredu inmitten des Indischen Ozeans. Die Insel Kuredu ist ca. 1500 m lang und 350 m breit. Auf dieser traumhaften Insel mit über 3'000 m schneeweissem Sandstrand werden wir im 2008 leben und als Tauchlehrer arbeiten.

Von unserem neuen Arbeitgeber ProDivers sind wir herzlich empfangen worden. Am Ankunftstag hatten wir noch frei, aber schon ein Tag später geht es los. Schliesslich sind wir ja nicht zum Faulenzen, sondern zum Arbeiten hier.

Da unser Zimmer noch nicht fertig ist - der Maler ist noch am Werk - wohnen wir die ersten drei Tage in einem Gästebungalow. Wir geniessen es. Bald aber heisst es umziehen. Wir packen unser Hab und Gut und das Zügeln kann losgehen. Der Zügelwagen ist gepackt und steht bereit.

Auch der Zügelmann ist bereits am Werk. Einen halben Kilometer und wir erreichen unser neues Heim.So Zügelt man auf den Malediven.

So, genug gezügelt und eingerichtet. Jetzt wird erst mal die Insel erkundet. Rund um Kuredu ist der Strand sehr breit und strahlend weiss. Dieser Strand lädt geradezu zu einem gemütlichen Spaziergang ein.

Für die Spaziergänger hat es natürlich auch Sitzgelegenheiten um sich auszuruhen oder um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wir finden es einfach ein schönes Fotomotiv.

Was gibt es da zu sagen. Einfach nur traumhaft schön.

Das Inselleben ist herrlich. Tauchen, Baden, Schwimmen, Sonne tanken und natürlich Arbeiten. Oder Reni hier bei der Gymnastik :-)

Nein, das ist nicht unser Schlafzimmer. Dieses Privat-Strandhaus kann für halbe oder ganze Tage gemietet werden. Dazu gibt es Champagner und eine herrliche Aussicht.

Bei Ebbe kommt am westlichen Zipfel von Kuredu eine rund 800 Meter lange Sandbank zum Vorschein.

Hier geht die Sandbank langsam aber sicher zu Ende.

Ein Blick zurück und die Insel scheint ganz weit weg zu sein.

Die ProDivers Tauchschule ist unser neuer Arbeitsplatz. Wenn wir nicht in der Lagune beim Schnuppertauchen, auf dem Boot am Guiden oder im Klassenzimmer Theorie unterrichten, sind wir in der Tauchschule am beraten. ProDivers auf Kuredu ist eine sehr grosse Tauchschule. Wir sind im Moment insgesamt 15 Instruktoren, 4 Schnorchelguides und einige Bürokräfte.

Das sind die Tauchboote von ProDivers. Mit diesen Dhonis fahren wir täglich zu wunderschönen Tauchplätzen. Es gibt jeweils ein oder mehrere Morgenboote, Nachmittagsboote oder auch Nachttauchboote.

So, das wäre es fürs erste aus Kuredu.

Unter Weihnachten und Silvester auf der Malediveninsel Kuredu findest du den nächsten Reisebericht.

Vielen Dank für dinen Besuch auf unserer Homepage. Wir freuen uns, wenn du wieder einmal reinklickst.

Bis bald,
Marcel und Reni

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