Indonesien 2010 – Reisebericht 1

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Nabucco Island - Willkommen im Paradies

Endlich ist es soweit - Ferien sind angesagt. Die letzten sieben Monate haben wir fleissig gearbeitet und uns die zwei Wochen Ferien redlich verdient. Da wir fast ein Jahr lang nicht mehr abgetaucht sind, haben wir bereits starke Entzugserscheinungen. Auf uns warten unberührte Tauchgründe und eine Trauminsel in Indonesien. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

Jetzt aber von Anfang an. Am Freitag, 20. August 2010 punkt 12:00 Uhr startet unsere lange Reise. Die erste Etappe geniessen wir im brandneuen A380 der Singapore Airlines. Ein tolles Flugzeug. Es stimmt alles von A-Z. Das Personal ist superfreundlich, die Beinfreiheit grosszügig, das Essen lecker und mit einem Glas australischem Rotwein starten die Ferien perfekt. Wenn wir nicht am Essen sind, vertreiben wir uns die Zeit mit dem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm. Die 12 Stunden Flug vergehen tatsächlich wie im Flug und viel zu früh erreichen wir Singapur.

Nach knapp zwei Stunden Aufenthalt fliegen wir mit Silk Air nach Balikpapan in Kalimantan (Borneo). Leider landen wir bei Regenschauer. Aber das ist nicht so tragisch, schliesslich geht unsere Reise ja noch weiter. Zwei von vier Etappen haben wir geschafft. In Balikpapan organisieren wir das Visum. Das geht ganz einfach: US$ 25 bezahlen und wir erhalten ein Visum gültig für 30 Tage Aufenthalt in Indonesien. Nach den Einreiseformalitäten wechseln wir das Terminal und checken für den letzten Flug ein. Weiter geht's mit Batavia Air.

Alles klappt wie am Schnürchen und 40 Minuten später landen wir in der kleinen Ortschaft Berau, wo wir bereits erwartet werden. Mit dem Taxi werden wir zur Bootsanlegestelle chauffiert und wir freuen uns schon auf die Bootsfahrt durch die einmalige Flusslandschaft, Mangrovenküsten und vorbei an einfachen Dörfern. Die rasante Fahrt ist wirklich äusserst interessant, denn es gibt so viel zu entdecken. Einheimische sind mit dem Boot unterwegs, Frauen hängen ihre Wäsche auf oder Kochen ihr Abendessen in ihren Stelzenhäusern direkt am Fluss.

Die Open-Air-Küche ist sehr einfach eingerichtet.

Nach rund einer Stunde Fahrt mündet der Fluss ins Meer und wir können uns kaum satt sehen. Weite, Wasser, Inseln - einfach paradiesisch. Nur noch zwei Stunden und wir sind am Ziel. Wir können es kaum erwarten unser Zuhause für die nächsten zwei Wochen zu sehen. Um 18:00 Uhr erreichen wir nach 36-stündiger Reise überglücklich die paradiesische Insel Nabucco.

Nabucco liegt im Maratua Atoll, in der geschützten Lagune der gleichnamigen Insel Maratua, etwa 60 Kilometer östlich des indonesischen Bundesstaates Kalimantan (Borneo).

Wir sind fasziniert von der Ursprünglichkeit der Insel und glücklich, hier zu sein. Von den Inselmanagern Evelyne und Rainer werden wir herzlich begrüsst und beim erfrischenden Willkommensdrink erhalten wir gleich die wichtigsten Informationen. Für heute das Wichtigste: Abendessen wird um 19:00 Uhr serviert. Nach einer wohlverdienten Dusche freuen wir uns riesig auf das Abendessen.

Das Restaurant ist auf Stelzen direkt über dem Meer gebaut. Es ist toll beim Essen dem Rauschen des Meeres zuhören zu können. Im geräumigen und luftigen Restaurant werden wir die nächsten zwei Wochen vom indonesischen Koch Gustav verwöhnt. Abends wird jeweils ein 5-Gang-Menü serviert, das unheimlich gut schmeckt. Da werden wir wohl oder übel ein paar Kilo zunehmen.

Ein wunderbarer Abend geht zu Ende. Jetzt haben wir noch die ganzen Ferien vor uns. So schön. Glücklich und zufrieden fallen wir todmüde ins Bett. Mit Einschlafen werden wir heute bestimmt kein Problem haben.

Nach einer erholsamen Nacht werden wir am morgen von strahlendem Sonnenschein begrüsst. Wir sind überwältigt von der Schönheit dieses kleinen Inselparadies.Nabucco Island ist etwa drei Hektaren gross - oder eben sehr klein. Optimal für uns, denn entspannen, relaxen und die Unterwasserwelt geniessen ist alles was wir brauchen.

Auf der Insel gibt es acht Doppelbungalows und ein Einzelbungalow, die alle im landestypischen Stil gebaut und eingerichtet wurden. Es wurde mit viel Holz gearbeitet und das macht die Bungalows sehr gemütlich. Im Innern sind sie sehr geräumig und verfügen über ein grosses, offenes Bad. Auf der eigenen Terrasse stehen zwei Liegestühle zur Verfügung, wo wir stundenlang liegen und einfach nur aufs Meer rausschauen könnten.

Das schöne an den Bungalows auf Nabucco Island ist, dass sie direkt über dem Meer gebaut sind. Unser Bungalow liegt auf der Südseite und unserer Meinung nach an der besten Lage.

Das Beste ist aber der direkte Zugang ins Meer. Während der Flut können wir vom Bungalow direkt ins Meer laufen und davon schwimmen oder schnorcheln.

Bei Ebbe sieht es dann aber ganz anders aus.

Kaum ist das Wasser weg, kommen die Krabben aus ihren Verstecken und gönnen sich eine Mahlzeit.

Aber nicht nur Krabben tummeln sich im Sand. Auch ein Monitor-Waran spaziert vorbei und geniesst die Abkühlung in der Lagune.

Und wenn wir schon bei den Inselbewohnern sind, vor unserer Haustüre tummeln sich täglich die Blaupunktrochen. Das Wasser ist so flach und ruhig, dass es aussieht als liege der Rochen auf dem Trockenen.

Dann haben wir noch ein Haustier unter dem Bungalow. Der junge Fledermausfisch ist noch so verletzlich, dass er sich hinter den Stelzen versteckt. Erstaunlich ist, dass er jeden Tag bei Flut wieder zurück kommt. Bei Ebbe hat es nämlich unter unserem Bungalow kein Wasser, das heisst er schwimmt täglich hin und her. Leider haben wir ihn nie kommen oder gehen sehen - er war einfach plötzlich wieder da.

Weitere Inselbewohner sind Kokosnusskrabben. Unser Koch präsentiert uns einen dieser grossen Krebse. Der hier muss eine unheimliche Kraft haben, denn es knirscht und knackt, als er ihm die Gabel in die Schere gibt. Nach der Vorführung wird die Kokosnusskrabbe natürlich wieder freigelassen. Nicht dass ihr denkt, wir hätten sie gegessen.

Nebst Rochen und Krabben gibt es auf Nabucco auch eine Schlange. Die Mangroven-Nachtbaumnatter (Boiga dendrophila) ist wunderschön gezeichnet.

So, jetzt aber genug von den Tieren an Land. Langsam wird es Zeit um abzutauchen. Schliesslich sind wir ja zum Tauchen hier. In der Extra Divers Tauchschule checken wir ein. Dazu gehört ein bisschen Papierkram, aber wir sind ja geübt, so geht das recht schnell über die Bühne. Nach dem Einchecken erhalten wir die nötige Menge Blei und eine Kiste zugeteilt, wo wir das Equipment verstauen können.

Die Tauchschule hat den perfekten Standort. Direkt auf den Steg gebaut, so ist der Weg zum Boot ein Katzensprung.

Mit diesen zwei Speedbooten fahren wir raus zum Tauchen. Die Tauchreviere um Nabucco sind recht schnell erreichbar und je nach Wunsch der Taucher werden die nahe gelegenen Riffe angefahren. Es werden bis zu drei Tauchgängen pro Tag angeboten oder auch Ganztagesausflüge zu etwas weiter entfernten Riffen angeboten. Die Unterwasserwelt weist eine grosse Artenvielfalt dank nahrungsreichen Strömungen aus dem Pazifischen Ozean auf. Was uns speziell auffällt, sind die tollen intakten Riffdächer.

Wir sind parat und unser erster Tauchgang kann losgehen. Ein Blick zurück und die Insel scheint schon weit weg und winzig klein.

Unterwasserbilder mit den wunderbaren Lebewesen und Korallen die wir während der insgesamt 23 Tauchgänge gemacht haben, gibt es im Reisebericht Indonesien 10 unter Die Unterwasserwelt rund um Nabucco Island zu bewundern. Marcel hat wirklich tolle Arbeit geleistet und die besten Fotos im separaten Reisebericht zusammengefasst. Von farbenfrohen Nacktschnecken, Schaukel- und Clownfischen über den Ammenhai bis hin zu Langusten oder Korallen ist alles dabei.

Ein weiterer ereignisvoller Tag geht dem Ende entgegen. Wir geniessen noch die Aussicht von unserer Terrasse aus und freuen uns schon auf das Abendessen.

Im Westen geht gerade die Sonne unter und von der Terrasse des Restaurants reicht es gerade noch für ein schönes Erinnerungsfoto.

Aber auch auf Nabucco scheint nicht immer die Sonne. Und wenn es dann regnet, ist auch das Paradies grau in grau. Der Vorteil, warm ist es trotzdem. Und tauchen kann man auch, schliesslich wird man beim Tauchen sowieso nass.

Der Regen ist zum Glück nicht von langer Dauer und bereits ein Tag später erstrahlt die Insel wieder in voller Schönheit. Hier ist der Beweis.

Und weil es so schön ist, gleich noch ein Inselfoto. Das türkisblaue Wasser und das satte Grün lassen die Insel sehr kitschig aussehen.

Heute steht ein Tagesausflug auf dem Programm. Nach einem vitaminreichen Frühstück gehen wir gestärkt zur Tauchschule und packen unsere Sachen zusammen.

Unser Ziel ist die Insel Sangalaki, bekannt als Manta-Platz. Wir hoffen, dass sich heute ein paar Mantas blicken lassen. Trotz besagtem Manta-Platz, hatten wir leider nicht viel Glück. Aber immerhin, kurz vor dem Auftauchen hat sich doch noch ein eleganter Manta Rochen gezeigt. Die anderen Mantas scheinen noch in den Ferien zu sein. Wir hatten zwar wenig Glück mit den Mantas, dafür umso schönere Sicht. Die Tauchgänge waren jedenfalls super schön.

Nach dem zweiten Tauchgang machen wir Mittagspause auf der Insel. Wir spazieren im schneeweissen Sand und erkunden ein bisschen die Insel. Bis vor kurzem gab es hier noch ein Resort mit Tauchschule, dann wurde jedoch die Insel von der Regierung unter Schutz gestellt. Heute ist die Turtle Foundation aktiv auf Sangalaki und täglich kommen mehrere Schildkröten nachts zur Eiablage her. Auf unserem Spaziergang können wir die Nistplätze sehr gut erkennen, denn die vielen Spuren sind unverkennbar. So wie es aussieht, wimmelt es hier nachts von Schildkröten.

Da uns der Tagesausflug so gut gefallen hat, sind wir auch beim nächsten wieder dabei. Diesmal geht's zur Insel Kakaban, wo sich der bekannte Jelly Fish Lake befindet. Ein einmaliges Erlebnis.

Über den langen Steg erreichen wir die Insel. Das Wasser ist sehr flach und wir können das schöne und intakte Riffdach vom Steg aus bestaunen.

Um zum Jelly Fish Lake zu gelangen, geht ein Weg mit vielen Stufen quer durch den Dschungel ins Inselinnere. Die Insel Kakaban besteht zu 70% aus einem Brackwassersee, der von einem dünnen Streifen dichten Urwalds umgeben ist. Wir gehen den Weg entlang und rund 10 Minuten später erreichen wir bereits den Brackwassersee, wo sich Tausende von nicht nesselnden Quallen tummeln. Da die Quallen hier keine natürlichen Feinde haben, können sie sich ungestört vermehren. Wir sind überwältigt, denn die Stimmung beim Schnorcheln mit den Quallen ist überaus beruhigend und total friedlich - schon fast hypnotisierend. Gespannt auf die Bilder? Dann unbedingt im Reisebericht Die Unterwasserwelt rund um Nabucco Island anschauen.

Nein, nein, das ist nicht unser Boot. Aber ein tolles Fotomotiv.

Jedes Mal wenn wir Nabucco anfahren, raubt uns der Anblick den Atem. Es ist einfach paradiesisch und unbeschreiblich schön hier.

Jetzt bleibt uns noch ein bisschen Zeit zum faulenzen und Fotos von der Umgebung zu schiessen. Hier die Aussicht auf das Restaurant von unserer Terrasse aus.

Diese kleine Nachbarsinsel ist unbewohnt. Das Meer ist spiegelglatt und die Stimmung wundervoll. Es fühlt sich an, als ob die Zeit stehen bleibt.

Die Zeit ist doch nicht stillgestanden. Bereits geht wieder die Sonne unter und wir geniessen die schöne Abendstimmung auf der Terrasse.

Unser Blick schweift gegen Osten und ein Regenbogen präsentiert sich als nächstes Fotomotiv.

Vor dem Abendessen spazieren wir noch zum Steg, sehen uns satt am Sonnenuntergang und gönnen uns anschliessend ein Bier in der Bar.

Diese kitschige Abendstimmung möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

"As flat as a pancake" würden jetzt unsere englischen Tauchkollegen sagen.

Wir haben euch ja noch gar nicht die Insel von innen gezeigt. Dieser schmale Weg führt zu den Bungalows auf der Ostseite. Die Insel ist sehr schön bewachsen, ein richtiger Urwald mit unzähligen und unterschiedlichen Pflanzen, Bäumen und Büschen.

Falls sich jemand auf der Insel verläuft, gibt es eine Orientierungshilfe. Obwohl, nach St. Gallen schwimmen ist etwas weit. Aber mal ganz ehrlich, die Gefahr sich auf der Insel zu verlaufen besteht eh nicht.

Die öffentlichen Toiletten auf Nabucco können sich sehen lassen. Die Häuschen sind mit Muscheln verziert.

Dekorative Wand. Wenn wir schon keinen Wal unter Wasser sehen, können wir doch wenigstens einen auf der Mauer zum Kompressorraum bewundern.

Verglichen mit den Inseln für uns Touristen leben die Einheimischen in sehr einfachen Blech- oder Holzhütten.

Und wieder sind wir unterwegs zu einem Tauchplatz. Diesmal geht's nach South Maratua.

Nachdem wir einen tollen Tauchgang am Tauchplatz Ujung Karang Tinggi, einer tollen Steilwand mit wunderschönen Gorgonien und Weichkorallen gemacht haben, sind wir auf Nunukan Island zu Besuch. Nunukan ist die Schwesterinsel von Nabucco und ca. 45 Bootsminuten von Nabucco entfernt. Wir treffen die Schweizerin Marionna, die zusammen mit Evelyne und Rainer die Insel managt. Wir machen eine Inselbesichtigung und dürfen uns auch die neuen, modernen Bungalows ansehen.

Über einen langen Steg erreichen wir die schmucke Insel Nunukan. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die beiden Inseln sind.

Auf der Westseite präsentiert sich ein Traumstrand. Das Bild ist so kitschig, man könnte meinen es sei gar nicht echt. Aber ehrlich, wir waren da. Genau so sieht es aus.

Leider gehen unsere Ferien bereits wieder dem Ende entgegen und unser letzte Tag auf Nabucco bricht an. Wir haben immer gehofft, dass die Zeit stehen bleibt, das hat aber nicht geklappt. Nach dem Frühstück geniessen wir nochmals die Aussicht von unserer Terrasse, lesen ein bisschen und warten auf die Ebbe. Als der Wasserstand ganz tief ist, spazieren und schwimmen wir rüber zur Friedhofsinsel.

Der halbe Weg ist geschafft. Diese Felsen mit Buschwerk stehen normalerweise ganz im Wasser. Bei Ebbe sieht es dann aus wie auf dem Mond. Da die Gezeiten in dieser Gegend mehrere Meter ausmachen können, verändert sich das Landschaftsbild stündlich. Echt faszinierend.

Ein einzelner Fels - jetzt auf dem Trockenen. In ein paar Stunden steht er wieder gänzlich im Wasser.

Zurück von unserer Tour beobachten wir die Fischer mit ihren unterschiedlichen Booten. Jeder hat eine andere Technik um vorwärts zu kommen. Die einen Stossen sich mit einem langen Stecken von der Sandbank zur Insel.

Andere haben es bequem und lassen den Motor arbeiten.

Der nächste hilft sich mit einem Segel und Ruder.

Aber alle kommen früher oder später am Ziel an.

Nun geniessen wir noch die letzten Stunden unserer perfekten Ferien. Faulenzen, die Seele baumeln lassen und die Schönheit dieses Flecken Erde geniessen. Was will man mehr.

Die letzte Nacht ist leider eine Kurze. Um 4 Uhr gibt es Kaffee und um 4:30 Uhr werden wir bereits vom Boot abgeholt. Die Fahrt auf der Celebes-See bei Sonnenaufgang ist wunderschön. Das macht das Frühaufstehen wieder wett. Wir fahren an Fischerplattformen vorbei.

Auf jeder Plattform gibt es eine kleine Hütte. Es sieht so aus, als ob die Fischer hier wohnen. Boote sind keine zu sehen, ob die Fischer wohl von ihren Frauen hergebracht und wieder abgeholt werden? Oder gibt es ein Transferboot, das die Fischer zur Arbeit bringt? Wir wissen es nicht.

Als wir vom Meer in den Fluss einbiegen, wird das Boot plötzlich langsamer. Der Captain schaut ganz konzentriert in den Urwald und da, Langnasenaffen. Es braucht eine Weile bis sich unser Auge an die Umgebung gewöhnt hat, aber sobald wir den Ersten sehen, entdecken wir sie überall. Die Affen scheinen riesigen Spass zu haben. Sie springen von Baum zu Baum - hin und zurück. Ein herrliches Schauspiel.

Auf dem breiten Fluss ist viel Betrieb. Hier sehen wir ein Transportschiff mit Kohle im Schlepptau.

Ein typisches Dorf mit einer Moschee.

Die Moscheen sind sehr schön bemalt und die Dächer mit farbigen Ziegeln geschmückt.

Bald heisst es ausstiegen und am Anlegesteg wartet auch bereits unser Taxi. Von Berau fliegen wir diesmal mit Trigana Air nach Balikpapan. Wir machen noch einen unerwarteten Zwischenstopp im Nirgendwo, aber nur für fünf Minuten und dann geht der Flug bereits wieder weiter.

Den 7-stündigen Aufenthalt in Balikpapan verbringen wir in einem Hotel, wo wir die ruhige Atmosphäre geniessen. Wir nutzen die Zeit um Fotos für unsere beiden Reiseberichte auszuwählen und unterhalten uns mit einem Paar aus Österreich, die wir auf Nabucco kennen gelernt haben. So ist die Wartezeit im Nu vorbei und die Weiterreise nach Singapur kann losgehen.

Wir landen um 18:45 Uhr in Singapur. Es bleiben uns sechs Stunden hier, diese Stunden wollen wir aber nicht mit warten verbringen. Da unser Gepäck bis Zürich durch gecheckt ist, nutzen wir die Zeit für einen kurzen Besuch in der City. Wir geben unser Handgepäck beim Gepäckservice ab und kaufen uns beim Automat der MRT (Mass Rapid Train) ein Zugbillet bis zur China Town. 45 Minuten später sind wir mitten im Chinesenviertel von Singapur. Wow, so schnell geht's und wir sind in einer anderen Welt.

Wenn wir schon hier sind, essen wir doch gleich hier "Znacht". Wir schlendern an den vielen Marktständen vorbei und gönnen uns eine Portion Fried Rice und ein Tiger Bier. Es schmeckt hervorragend.

Da die Chinesen bald ihr Neujahrsfest feiern, sind die Strassen schön dekoriert. Wir geniessen die exotische Stimmung. Viel zu schnell vergeht die Zeit und es ist leider bereits wieder Zeit zum weiterreisen. Mit der MRT geht's zurück zum Flughafen und nach einer kurzen Wartezeit wird dann auch schon unser Flug nach Zürich aufgerufen. Jetzt sind unsere Ferien endgültig vorbei. Schade, aber die nächste Reise kommt bestimmt.

Auch wenn die Reise nach Nabucco etwas beschwerlich ist, es ist jede Minute wert. Sobald man das erste Mal den Fuss auf die Insel setzt, ist alles andere vergessen. Nabucco Island ist ein Paradies - über wie unter Wasser.

Vielen Dank für Euren Besuch auf www.sunandstar.ch. Wir hoffen unsere beiden Reiseberichte und die vielen Fotos von Nabucco Island gefallen Euch.

Unter Die Unterwasserwelt von Nabucco Island findet ihr den nächsten Reisebericht.

Herzliche Grüsse und bis bald,

Reni und Marcel

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