Reiseberichte Indonesien

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Indonesien - Der Inselstaat ist ein traumhaftes Reiseziel

Indonesien zählt zu den Ländern mit dem grössten Artenreichtum von Fauna und Flora. Zudem besitzt Indonesien das grösste Regenwaldgebiet der Welt. Somit ist Indonesien vor allem für Natur- und Tierliebhaber die optimale Reisedestination. Aber auch Kulturinteressierte, Wassersportbegeisterte oder Abenteurer kommen im Inselstaat auf ihre Kosten. Besonders sehenswert sind die Kulturstätten Borobudur und Prambanan auf Java, Tauchen und Schnorcheln auf Sulawesi, der Komodo Nationalpark und die Götterinsel Bali.

Indonesien ist für uns eines der abwechslungsreichsten Länder das wir bereist haben. Bereits vier Mal haben wir den grössten Inselstaat der Welt mit den über 6000 bewohnten Inseln besucht.

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Die Gili Inseln bei Lombok

Bali, Lombok, Flores und Komodo

Nabucco Island heisst dich willkommen im Paradies

Die vielfältige Unterwasserwelt bei Nabucco Island im Maratua Atoll

Nusa Lembongan, die kleine Nachbarinsel Balis

Borobodur und Prambanan, die kulturellen Höhepunkte Javas

Die traditionellen Handwerksbetriebe Javas

Vulkangebirge mit Mount Bromo im Osten Javas

Der Norden der Götterinsel Bali

Das Zentralland und der Süden von Bali

Die hohe Kunst des Reisanbaus in Bali

Die Trauminsel Bunaken in Nordsulawesi

Interessante Fakten zu Indonesien

Indonesien liegt im Golf zwischen Asien und Australien und besteht aus 17'508 Inseln die eine Küstenlänge on 54'716 km aufweisen. Von den 17'508 Inseln sind 6'000 von Menschen bewohnt. Auf den Inseln befinden sich 129 aktive Vulkane und die Erhebung des Landes reicht von Meereshöhe bis zu 5'030 Meter über Meer.

Indonesien zählt zu den Ländern mit dem grössten Artenreichtum von Fauna und Flora. Zudem besitzt Indonesien das grösste Regenwaldgebiet der Welt. Auf Borneo, Sumatra, Westjava, Papua, den Molukken und Sulawesi herrscht immerfeuchtes Tropen-Klima, wo die Temperaturen während des ganzen Jahres kaum schwanken. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 25 bis 27 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit um die 95 Prozent. In Indonesien gibt es nur zwei Jahreszeiten, die sich zwar kaum in der Temperatur aber in den Niederschlagsmengen unterscheiden. Das tropische Monsunklima unterscheidet sich im Ostmonsun, der von Mai bis Oktober die Trockenheit bringt. Während der Trockenzeit können kurze Regenschauer auftreten. Der Westmonsun dauert etwa von Dezember bis Februar und er bringt die sogenannte Regenzeit. Nebst starken Regenfällen während dieser Zeit lässt sich aber auch die Sonne immer wieder blicken.

Die Bevölkerung

Indonesien hat 242 Mio. Einwohner, die auf einer Fläche von 1'920'000 Quadratkilometer leben. Indonesien ist bevölkerungsmässig das viertgrösste Land nach China, Indien und den USA. Die Bevölkerungsdichte ist sehr ungleichmässig verteilt und beträgt im Durchschnitt 126 Einwohner pro Quadratkilometer. So leben zum Beispiel in Java fast die Hälfte der gesamten Bevölkerung und alleine in Jakarta, der Hauptstadt Javas, fast 9 Mio. Einwohner.

Indonesien ist die grösste islamische Nation. 200 Mio. (88 Prozent) der Bevölkerung sind Muslims. Obwohl der Islam heute die Vormachtstellung im religiösen Leben einnimmt, stammen die meisten historischen Monumente aus der Zeit in welcher der Buddhismus und der Hinduismus im Vordergrund standen. Rund 2 Prozent der Bevölkerung sind heute noch Hindus, 8 Prozent glauben an das Christentum, 1 Prozent sind Buddhisten und 1 Prozent sind Animisten.

Fauna und Flora

Rund ein Viertel der Inseln ist vulkanischen Ursprungs und somit verfügt Indonesien über sehr fruchtbare Böden, wo Kaffee, Tee, Reis, Gewürze, tropische Früchte und allerlei exotisches Gemüse gedeihen. Tausende Arten von Orchideen, Rafflesia, die grösste Blume der Welt, und 40 Meter hohe Eisenbäume sind im Regenwald zu bestaunen. Viele der Insels sind mit tropischem Regenwald bedeckt. Leider wurden die Regenwälder durch Abholzung und verheerende Waldbrände stark dezimiert. In Südborneo und Ostsumatra befinden sich in den Tiefebenen zahlreiche Gewässer und somit dicheter Mangrovenbewuchs. Steppen und Savannen gibt es auf kleineren Inseln im Osten Indonesiens.

Da Indonesien im Golf zwischen Asien und Australien liegt, findet sich eine grosse Artenvielfalt auf dem Inselarchipel. Viele der Tierarten sind endemisch, das bedeutet, sie kommen weltweit nur in dieser Region vor. So zum Beispiel das Sumatra-Nashorn, der Sumatra-Elefant (beide Arten vom Aussterben bedroht) oder die Kobold-Makis auf Sulawesi. Indonesien ist die Heimat des Orang-Utans, der in Regenwäldern Sumatras und Kalimantans zu Hause ist. Eine weitere endemische Tierart ist der Komodo-Waran, eine Echsenart die bis zu 3 Meter lang und 250 Kilogramm schwer werden kann. Komodo-Warane kommen aber nur auf der Insel Komodo und den direkt benachbarten Inseln vor. Einzigartig ist auch die Vogelwelt. Bislang wurden fast 1'500 Arten gezäht, darunter die farbenprächtigen Paradiesvögel. In Indonesien und dem sogenannten Korallendreieck, zwischen Malaysia, Osttimor, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Salomonen, leben gemäss Angaben vom WWF etwa 75 Prozent aller bekannten Korallenarten und über 3'000 Fischarten, Schildkröten, Delphine, Wale, Haie und Rochen.

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