Australien 2014 – Reisebericht 14

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Der Westküste entlang von Exmouth über Shark Bay, Monkey Mia und Kalbarri nach Geraldton

Nach den vielen Wanderungen im Karijini Nationalpark fahren wir weiter an die Westküste Australiens. In diesem Reisebericht beschreiben wir die Strecke entlang der Westküste von Exmouth bis nach Geraldton. Highlights auf dem Weg sind Exmouth mit dem Cape Range Nationalpark und dem Ningaloo Reef, die Shark Bay mit der Peron Halbinsel und Monkey Mia sowie der Kalbarri Nationalpark.

Westaustralien ist der Staat in dem alles extrem weit auseinander liegt. Vom Karijini Nationalpark aus sind es 660 Kilometer bis zu unserem nächsten Ziel Exmouth. Auf dem Weg gibt es keine nennenswerten Orte oder Sehenswürdigkeiten und so heisst es einfach nur fahren, fahren, fahren.

Exmouth, der Ausgangsort für den Cape Range Nationalpark und das Ningaloo Reef

Exmouth wurde erst 1964 gegründet und ist somit eine relativ junger Ort. Erbaut wurde die Stadt als Dienstleistungszentrum für die Kommunikationssendeanlage der USA und den Ölfeldern vor der Westküste. Erst später wurde Exmouth von Touristen entdeckt und wurde Ausgangspunkt für den Cape Range Nationalpark und das Ningaloo Reef.

Wir finden einen schönen Campingplatz nahe beim Vlaming Head Leuchtturm. Am Abend können wir zu Fuss über einen Pfad auf den Hügel gehen und beim Lechtturm den traumhaften Sonnenuntergang im Meer beobachten.

Der Vlamingh Head Leuchtturm bei Exmouth

Während der Nacht ziehen Wolken auf und so haben wir in Exmouth das erste Mal seit vielen Wochen schlechtes Wetter. Die Wolken werden immer dichter und es beginnt sogar zu regnen. Wir fahren trotzdem in den Cape Range Nationalpark und schauen uns während dem Regen das sehr schöne Unterwasservideo im Besucherzentrum des Cape Range Nationalparks an.

Wir sind froh, haben wir im Trockenen das Unterwasservideo angeschaut, denn zum Tauchen oder Schnorcheln haben wir bei dem Wetter und den Temperaturen überhaupt keine Lust.

Schnorcheln am Ningaloo Reef bei Exmouth

Ohne Sonne und mit dem kräftigen Wind ist es recht kühl, trotzdem schauen wir uns aber die verschiedenen Strände an.

Reni und Marcel im Cape Range Nationalprk bei Exmouth

Der Cape Range Nationalpark und die Umgebung von Exmouth ist bekannt für die vielen Emus. Auf der Fahrt zurück zum Campingplatz haben wir Glück und ein Emu mit seinem Jungen läuft der Strasse entlang.

Emus im Cape Range Nationalpark bei Exmouth

Da wir während unseres letzten Roadtrips durch Australien einige Tage in Exmouth verbracht haben und auch getaucht sind, entschliessen wir uns weiterzureisen. Auf dem Weg Richtung Süden fahren wir noch zum Charles Knife Canyon, welcher zum Cape Range Nationalpark gehört.

Der Charles Knife Canyon im Cape Range Nationalpark

Der kleine Touristenort Coral Bay

Je weiter südlich wir fahren, desto besser wird das Wetter. Zur Mittagszeit erreichen wir Coral Bay. Ein kleiner Ort an der Küste, der sich immer mehr zu einem beliebten Touristenort mausert. Die Sonne ist wieder da und es ist angenehm warm. So essen wir unsere Mittagssandwiches am Strand und geniessen den Blick über die türkisfarbene Coral Bay.

Wir gehen noch dem Strand entlang und plötzlich sehen wir bekannte Gesichter. Die beiden Schweizer Sandra und Thomas haben wir auf Komandoo kennen gelernt. Die Beiden sind für drei Wochen in Australien unterwegs. So ein Zufall, dass wir uns genau am Strand von Coral Bay über den Weg laufen. Die Welt ist eben doch ein Dorf.

Am Strand von Coral Bay

Nach dem Mittag fahren wir weiter und finden einen schönen Übernachtungsplatz. Auch am nächsten Tag steht Autofahren auf dem Programm. Der nächste Ort, in dem wir stoppen, ist Carnarvon. Es ist schon wieder Mittagszeit und wir haben Lust auf Fish and Chips. Wir finden einen typischen Fish and Chips-Shop und bestellen zwei Portionen.

Ein typischer Fish and Chips-Shop in Australien ist nichts Schönes oder Gemütliches. Es sind Takeaways und oft haben sie nur ein paar Tische und Stühle. Die meisten nehmen ihr Essen, das typischerweise in Papier eingepackt wird, mit. Genau das machen auch wir. Wir nehmen unsere zwei riesigen Portioenen mit ans Meer.

Die Fish and Chips sind superfrisch und lecker.

Fish and Chips in Carnarvon

Am Wegrand Australischer Strassen treffen wir ja immer wieder auf witzige Ansammlungen von Gegenständen. Auf der heutigen Strecke stoppen wir kurz bei einem Aussichtspunkt und treffen auf eine Zwergenversammlung. Neben einem Steinhaufen mit vielen Gedenktafeln für verstorbene Freunde und Familienmitglieder stehen ganz viele Zwerge, welche die Aussicht zu geniessen scheinen.

Zwerge bei einem Lookout

Die Shark Bay ist als UNESCO Weltnaturerbe gelistet

In der Shark Bay liegt zwischen dem Festland und der Peron Halbinsel der Hamelin Pool. Dies ist ein sehr aussergewöhnlicher Ort. Der Strand besteht aus zusammenzementierten Herzmuscheln, welche bis in die Mitte des 20. Jahrhundert abgebaut und als Baumaterial verwendet wurden. Grosse Blöcke wurden wie in einem Steinbruch ausgeschnitten und für den Bau von Gebäuden verwendet.

Steinbruch für Blöcke aus Muscheln am Hamelin Pool

Im seichten Wasser des Hamelin Pool gibt es eine weitere Attraktion. Nur noch an wenigen Orten auf der Erde sind Stromatholiten zu finden.

Stromatolithen am Hamelin Pool

Die Stromatholiten sind Kolonien von Mikroorganismen und gehören zu den ältesten Lebensformen, die auf unserem Planeten bestehen. Sie lassen sich bis vor 3.5 Millionen Jahren nachweisen. Jene im Hamelin Pool werden auf rund 3'000 Jahre geschätzt.

Stromatolithen sind Ablagerungsgesteine von Kolonien aus Cyanobakterien und wachsen mit 1 cm in 30 Jahren extrem langsam. Grund für das Vorkommen der Stromatholiten im Hamelin Pool ist der extrem hohe Salzgehalt des Wassers. Im Vergleich zum offenen Ozean ist der Salzgehalt des Wassers im Hamelin Pool doppelt so hoch. Durch den extremen Salzgehalt gibt es kaum Fressfeinde, welche die Biofilme der Stromatholiten abfressen würden.

Stromatolithen am Hamelin Pool

Am Shell Beach liegen auf einer Länge von rund 40 Kilometern Abermillionen von kleinen Herzmuscheln. An manchen Orten ist die Muschelschicht bis zu 10 Meter tief.

Shell Beach an der Shark Bay

Vom Aussichtspunkt auf der Klippe des Eagle Hawk Bluffs haben wir eine schöne Aussicht über das seichte Wasser.

Aussicht vom Eagle Hawk Bluff

Auf der Weiterfahrt sehen wir plötzlich etwas kleines über die Strasse gehen. Wir stoppen und schauen uns das genauer an. Es ist eine Tanzapfenechse.

Tannzapfenechse auf der Strasse

Denham ist der Ausgangsort für die Shark Bay und die Peron Halbinsel

Der kleine Fischerort Denham ist der westlichste Ort Australiens und Ausgangspunkt für die Peron Halbinsel und die Shark Bay. So ist heute auch Tourismus und nicht mehr die Fischerei die grösste Einnahmequelle.

Denham auf der Peron Halbinsel

In Denham sehen wir zwei Gebäude, die aus den Blöcken von Muschelgestein erbaut wurden. Eines ist das Old Pearler Restaurant und das andere die unauffällige St. Andrews Anglican Church.

Haus in Denham aus Muschelblöcken

Ausserhalb von Denham befindet sich die beinahe kreisrunde Little Lagoon. Nur ein schmaler Kanal verbindet die Lagune mit dem offenen Ozean und so bietet die Lagune Schutz für junge Fische.

Die Little Lagoon in Denham

Auf dem Weg von Denham nach Monkey Mia zweigt die Strasse zur Peron Halbinsel ab. Ein paar Kilometer vom Abzweiger befindet sich das Peron Homestead. Bevor 1990 die Peron Halbinsel zum Nationalpark erklärt wurde, sind hier Schafe gezüchtet worden. Die Schafschererquartiere und die Ställe, in denen die Schafe geschärt wurden, erinnern noch an diese Zeit.

Stall zum Schafscheren beim Peron Homestead

Die Delfine von Monkey Mia

Bei unserem letzten Roadtrip durch Australien haben wir Monkey Mia und die Deflinfütterung links liegen gelassen. Eigentlich sind wir gegen die Fütterung von wilden Tieren und aus diesem Grund haben wir auf den Besuch verzichtet. Immer wieder haben wir aber von Australiern gehört, dass Monkey Mia und die Delfine wirklich sehenswert sind und so haben wir uns dieses Mal entschieden doch hinzufahren.

Monkey Mia ist ein kleines Ferienresort und die meisten Besucher kommen hierher um die Delfine zu sehen. Wir erreichen den Ort am Nachmittag. Da die Delfinfütterung am Vormittag stattfindet, bleibt uns nichts anderes übrig als auf dem offiziellen Campingplatz zu übernachten. Reni bekommt jetzt aber zuerst einmal die neuste Kreation von Magnum.

Reni mit dem neuen Magnum

Der Strand ist sehr schön und das Wasser glasklar. Im seichten Wasser ziehen die ersten grossen Tümmler (so heisst diese Art von Delfin) vorbei und kommen bis auf wenige Meter an den Strand heran. Gegen Abend kommen Pelikane an den Strand und lassen sich von mir fotografieren.

Pelikane im Abendlicht bei Monkey Mia

Der Katamaran kehrt von der Sunsetcruise zurück.

Katamaran in der Abendsonne bei Monkey Mia

Am nächsten Morgen stehen wir etwas früher auf und sind pünktlich um 7:45 am Strand. Seit Beginn der 1960er Jahre kommen Delfine bei Monkey Mia an den Strand und lassen sich von Menschen füttern. Die Delfine können anhand der Rückenflossen identifiziert werden und es ist in der Zwischenzeit die dritte Generation von Delfinen, welche beinahe jeden Tag die Scharen von Besuchern beglückt.

Zum Glück sind wir ausserhalb der grossen Schulferien hier denn mit bis zu 700 anderen Menschen am Strand zu stehen wäre definitiv nicht unser Ding. Die Menschenmenge ist heute mit rund 100 Besuchern überschaubar und angenehm.

Delfin bei Monkey Mia

Die Fütterung der Delfine wird heute sehr stark geregelt und kontrolliert. In den frühen Jahren der Delfinfütterungen wurde zu viel Fisch gefüttert und die Delfine haben den natürlichen Jagdinstinkt verloren. Dies wurde erkannt und heute weden nur noch sehr limitierte Mengen an die Delfine verfüttert.

Delfinfütterung bei Monkey Mia

Jeder Delfin bekommt nur eine kleine Menge Fisch, welche bei weitem nicht den Tagesbedarf an Nahrung abdeckt. So sind die Delfine gezwungen auch selber Fische zu fangen und sind nur teilweise abhängig von den Fütterungen.

Delfin mit Fisch bei Monkey Mia

Wieder auf dem Weg Richtung Süden.

Strasse auf der Peron Halbinsel

Der Kalbarri Nationalpark

Der 1'800 Quadratkilometer umfassende Kalbarri Nationalpark beinhaltet zwei völlig verschiedene Merkmale. Das eine Merkmal sind die rostroten Schluchten des Murchison Rivers und das Zweite, die zerklüftete Küstenlandschaft.

Wir erkunden zuerst die Schluchten und starten gleich mit dem acht Kilometer langen Loop Walk. Der erste Teil dieser Wanderung verläuft hoch über der Schlucht und dem Murchison River mit traumhafter Aussicht.

Aussicht vom Loop Walk im Kalbarri Nationalpark

Nach der halben Distanz führt der Weg hinunter in die Schlucht und zum Fluss. Von nun an verläuft der Wanderweg in unmittelbarer Nähe des Flusses und zwischendurch müssen wir über Felsplatten klettern und durch sandige Passagen gehen.

Wanderung entlang des Murchison River im Kabarri Nationalpark

Der Ausgangspunkt des Loop Walks ist das Natural Window. Zu Beginn der Wanderung waren ganz viele Leute hier und jeder möchte ein Foto mit sich im Natural Window. Die meisten Besucher kommen aber nur gerade bis zum Natural Window und gehen dann zurück zum Auto.

Das Natural Window im Kalabrri Nationalpark

Wir haben auf dem ganzen Loop Walk kaum andere Wanderer getroffen und in Zwischenzeit haben wir auch das Natural Window für uns alleine und können auch noch das obligate Foto mit uns in diesem Natürlichen Fenster im Felsen machen.

Reni und Marcel im Natural Window

Nicht alle Strassen im Kalbarri Nationalpark sind geteert, aber auch die ungeteerten Strassen sind gut mit einem normalen PW zu befahren. Die Farben im Kalbarri Nationalpark sind atemberaubend. Die rostroten Felsen der Schluchten steht in extremem Kontrast mit dem gelb des Sandes und der Strasse.

Gelbe Strasse im Kalbarri Nationalpark

Mitten auf der Strasse entdecken wir einen kleinen Tarnungskünstler. Der Dornenteufel ist nur gute 10 Zentimeter lang und sehr gut an die Farben im Kalbarri Nationalpark angepasst. Trotzdem haben wir diesen kleinen Kerl aus dem fahrenden Auto heraus gesehen.

Thorny Devil im Kalbarri Nationalpark

Die Dornenteufel verlassen sich leider auch auf der Strasse ganz auf ihre Tarnung und bewegen sich auch dann nicht, wenn Gefahr droht. Leider hilft ihnen aber ihre Tranung bei den heranrollenden Autos nichts und so werden sie oft überfahren. Wir sind fasziniert von dieser kleinen Kreatur mit dem Stachelkleid.

Kopf eines Thorny Devils im Kalabarri Nationalpark

Hier ein Grössenvergleich zwischen dem Riesen Marcel und dem kleinen Dornenteufel, der sich von mir in aller Ruhe fotografieren lässt.

Marcel und ein Thorny Devil

Der Wind ist ganz schön stark und als wir an die Küste fahren, wird er immer stärker. Im Ort Kalbarri fahren wir zum Meer und hier peitscht der Wind über das Wasser. Die See ist sehr aufgewühlt und grosse Wellen brechen über das vorgelagerte Riff und die Felsen. Die Fischer lassen sich davon aber nicht beeindrucken.

Fischer auf den Felsen bei Kalbarri

Am nächsten Morgen schauen wir uns auf dem Weg Richtung Süden zuerst den Red Bluff an. Der Wind hat sich etwas gelegt und das Meer ist nicht mehr ganz so unruhig wie am Vorabend. Die Aussicht über die rote Felsenküste mit dem tiefblauen Wasser ist beeindruckend.

Aussichtspunkt beim Red Bluff im Kalbarri Nationalpark

Der Küstenabschnitt im Kalbarri Nationalpark hat aber noch mehr zu bieten. Wir fahren entlang der Küste und immer wieder gibt es Parkplätze mit kurzen Wegen zu Aussichtspunkten. Von den Aussichtspunkten können wir die Küste mit den eindrücklichen Felsformationen bestaunen. Der Island Rock ist eine der Küste vorgelagerte Felssäule, die der ständigen Brandung Wiederstand leistet.

Island Rock an der Küste des Kalbarri Nationalparks

Nur ein paar hudert Meter vom Island Rock entfernt befindet sich die Natural Bridge. Hier hat die stetige Brandung einen Felsvorsprung unterspühlt und so einen natürlichen Torbogen entstehen lassen.
Dieser Küstenabschnitt ist wirklich sehr eindrücklich und wir fühlen uns ein bisschen wie an der Great Ocean Road. Im Gegensatz zur Great Ocean Road fehlen hier aber die grossen Touristenmassen und so ist es sehr viel angenehmer die Attraktionen zu bewundern.

Natural Bridge an der Küste des Kalbarri Nationalparks

Der historische Ort Northampton

Northampton ist einer der ältesten Orte in Westaustralien und wurde im 1864 gegründet, nachdem Blei- und Kupfervorkommen entdeckt wurden. Es lohnt sich in Northampton einen Stopp einzulegen, an der Hauptstrasse entlangzuschlendern und die historischen Gebäude anzuschauen.

Die St. Marys in Ara Coeli Church wurde 1936 von Monsignor Hawes geplant. Dieser war auch Architekt der wunderschönen Kathedrale in Geraldton.

Die St. Marys Kirche in Northampton

Das gemütliche Geraldton

Gut 400 Kilometer nördlich von Perth liegt der gemütliche Ort Geraldton. Uns gefällt es auf Anhieb sehr gut in Geraldton. Es gibt zwar keine grösseren Sehenswürdigkeiten, aber deswegen sind wir auch gar nicht hier. Nach den vielen Kilometern, die wir in den letzten Tagen und Wochen zurückgelegt haben, wollen wir einfach mal wieder ein paar Tage an einem Ort verbringen. Wir finden in Geraldton einen schönen Campingplatz und buchen gleich eine ganze Woche.

Wir verbringen die Zeit in Geraldton mit Spaziergängen durch die Stadt, gönnen uns ab und zu einen feinen Cappuccino in den gemütlichen Cafés und schauen uns natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten an. Ausserdem ist uns auch die Bibliothek in Geraldton ans Herz gewachsen, denn hier können wir an unseren Webseiten arbeiten.

Aussicht über Geraldton

Das wohl bekannteste Bauwek von Geraldton ist das HMAS Sydney II Memorial auf einer kleinen Anhöhe mit Aussicht über die Stadt.

Das HMAS Sydney II Memorial wurde zu Gedenken der 645 Australier, welche beim Untergang des Kriegsschiffes ihr Leben verloren haben, erbaut. Die HMAS Sydney II ist während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1941 in einem Gefächt mit dem Deutschen Schiff HSK Kormoran gesunken. Auch das Deutsche Schiff ist gesunken wobei 82 Männder der Besatzung der Kormoran ums Leben kamen und 317 gefangen genommen wurden. Erst 66 Jahre nach dem Untergang des Schiffes wurde das Wrack 125 Meilen von Shark Bay entfernt gefunden.

Der Dom des Monumentes besteht aus 645 Seemöven, welche die 645 gefallenen Seemänner symbolisieren.

Das HMAS Sydney II Memorial in Geraldton

Von unserem Campingplatz aus müssen wir nur über die Strasse gehen und schon sind wir am Meer. Auf einem Abendspaziergang kommen wir auch beim nahegelegenen Leuchtturm vorbei. Der Point Moore Leuchtturm ist 34 Meter hoch und das Licht des Scheinwerfers kann 26 Kilometer weit gesehen werden.

Der Pint Moore Leuchtturm in Geraldton

Am Strand in Geraldton finden wir zwei grosse Rubik Würfel. Diese sind nicht etwa zum Spielen. Nein, es handelt sich um öffentliche Toiletten.

Die St. Francis Xavier Cathedral wurde in verschiedenen Schritten zwischen 1914 und 1938 erbaut. Der Byzantinische Stil wurde vom Architekten Monsignor Hawes geplant und umgesetzt.

Die St. Francis Xavier Kathedrale in Geraldton

Geraldton besitzt auch einen Hafen, einen wichtigen sogar entlang der Westküste. Die Hauptexporte, die im Hafen von Geraldton verladen werden, sind Eisenerz und Getreide. Nach Sonnenuntergang verlässt noch eines dieser riesigen Frachtschiffe den sicheren Hafen.

Ein Frachtschiff verlässt bei Sonnenuntergang den Hafen von Geraldton

Die riesige Verladeanlage des Hafens im Abendrot.

Die Hafenanlage von Geraldton bei Sonnenuntergang

Obwohl wir eigentlich gar nicht viel gemacht haben, sind die Tage wieder einmal wie im Fluge vergangen. Wir haben sogar nochmals zwei Tage verlängert und haben am Ende 10 Tage in Geraldton verbracht. Uns hat es aber hier sehr gut gefallen und es war schön nach so vielen Kilometern wieder einmal so etwas wie ein Zuhause zu haben. Für einmal nicht jeden Tag einen neuen Schlafplatz suchen, sich an einem neuen Ort zurechtfinden und neue Umgebung gewöhnen müssen haben wir sehr genossen.

Nun ist es aber Zeit weiterzufahren. Perth, die einzige grosse Stadt in Westaustralien, ist unser nächstes Ziel. Auf dem Weg nach Perth werden wir noch die Pinnacle Desert im Nambung Nationalpark anschauen. Mehr dazu im nächsten Reisebericht.

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