Australien 2014 – Reisebericht 13

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Eighty Mile Beach, Port Hedland und der Karijini Nationalpark

Nach unserem Aufenthalt in Broome fahren wir weiter in südwestliche Richtung. Unser nächstes Ziel ist der Karijini Nationalpark. Dieser Nationalpark ist bekannt für die tiefen und engen Schluchten, welche durch Flüsse während Jahrtausenden von Jahren in die Landschaft gefressen wurden.

NEU: Auf unserem Reiseblog SwissNomads verraten wir dir, was uns am Karijini Nationalpark so begeistert hat und wieso wir die Wanderungen so genossen haben.

Auf dem Weg fahren wir auch an der Eighty Mile Beach vorbei. Leider verläuft die Strasse nicht entlang der Küste, aber über eine Seitenstrasse erreichen wir diesen rund 130 Kilometer langen Sandstrand.

Wie so oft in Australien ist es möglich direkt an den Strand zu fahren und dort zu parken.

Marcel am Eighty Mile Beach

Die Länge dieses Strandes ist wirklich beeindruckend. So weit wir sehen können verläuft das weisse Band dieses Strandes bevor er am Horizont verschwindet. Nur ein paar andere Menschen sind zu sehen und sonst haben wir den Strand ganz für uns.

Der Eighty Mile Beach

Free Camp am De Grey River

Auf der Weiterfahrt stoppen wir am De Grey River. Wir haben von anderen Reisenden gehört, dass der Platz sehr schön und gut zum Campen ist. Und siehe da, es ist ein Traumplatz.

Wir sind etwas spät dran und so ist der Platz schon recht voll mit vielen anderen Campern. Entlang des Flusses gibt es aber viele Plätze unter Schatten spendenden Bäumen und wir finden noch einen schönen Platz. Nach Sonnenaufgang spaziere ich dem Fluss entlang und finde einen absoluten Hammerplatz direkt am Fluss. Der Platz ist zwar noch belegt, aber die Leute scheinen zu packen.

Da uns dieses Camp so gut gefällt, entscheiden wir uns noch einen Tag zu bleiben. Wir warten bis der Platz frei wird und dann schlagen wir unsere Zelte hier auf.

Unser Camp am De Grey River

Der Fluss fliesst zwar nicht, aber es gibt noch sehr viel Wasser in den Wasserlöchern. Wo Wasser ist, sind natürlich auch viele Tiere. Wir beobachten viele Fische im Wasser, Insekten und Vögel.

Dieser Gruppe Pelikane gefällt es am De Grey River anscheinend auch.

Pelikane am De Grey River

Ein Reiher setzt zur Landung auf dem Wasser an.

Reiher am De Grey River

Wir sind ein gutes Stück von der Strasse entfernt und so stört uns der Verkehr kaum. Es ist im Gegensatz sogar interessant die Roadtrains zu beobachten.

Roadtrain mit einem halben Haus

Da uns der Platz am De Grey River so gut gefällt, bleiben wir gleich nochmals einen Tag. So wird aus dem Platz, wo wir eigentlich nur eine Nacht schlafen wollten, plötzlich ein Ort, wo wir drei Nächte verbringen. Genau das ist das geniale am Langzeitreisen. Wir sind flexibel, haben genügend Zeit und können dort bleiben, wo es uns gefällt.

Reni nutzt die schöne Stimmung der Abendsonne zum Fotografieren.

Reni am De Grey River

Es geht keine Brise und das Wasser ist spiegelglatt. So entsteht zusammen mit dem traumhaften Licht nach dem Sonnenuntergang und der Mondsichel ein wunderschönes Fotomotiv.

Sonnenuntergang am De Grey River

Ein vierteiliger Roadtrain mit Vieh überquert bei Sonnenuntergang die Brücke über den De Grey River.

Roadtrain bei Sonnenuntergang am De Grey River

Der Himmel ist wolkenfrei und es stehen Millionen von Sternen am Himmel. Die Milchstrasse ist sehr gut zu erkennen.

Die Milchstrasse über dem De Grey River

Port Hedland

In Port Hedland dreht sich alles um den Bergbau. Es ist nicht unbedingt ein schöner Ort, aber trotzdem ein Zwischenstopp wert. Interessant sind der Tiefseehafen, die vielen langen Roadtrains, die ellenlangen Eisenbahnen und die riesigen Berge von Eisenerz und Salz.

Die Pilbara Region ist einer der grossen Eisenerzlieferanten für die Stahlproduktion. Mit riesigen Gerätschaften wird das Eisenerz abgebaut und für die Verarbeitung zu Stahl konfektioniert.

Maschine zum Abbau von Eisenerz in Port Hedland

Das Eisenerz wird dann mit Roadtrains zu den Zwischenlagern transportiert.

Transport von Eisenerz mit dem Roadtrain

Gigantische Güterzüge werden für den Transport des Eisenerzes zum Hafen von Port Hedland eingesetzt. Eine Güterzugkomposition besteht aus 200 Wagen mit jeweils 100 Tonnen Eisenerz. Zwei Diesellokomotiven ziehen die über zwei Kilometer langen und über 20'000 Tonnen schweren Kompositionen.

Transport von Eisenerz mit der Eisenbahn

Im Tiefseehafen von Port Hedland wird dann das Eisenerz auf die Frachtschiffe verladen. Die Frachtschiffe transportieren das Eisenerz nach China, wo es in den Hochöfen zu Stahl weiterverarbeitet wird.

Verladen und Transport von Eisenerz in Port Hedland

Es gibt aber nicht nur staubiges, rotbraunes Eisenerz. Gleich ausserhalb von Port Hedland befinden sich riesige Becken, in denen Salz gewonnen wird. Der Salzberg ist ganz schön beeindruckend. Roadtrain um Roadtrain wird mit Salz beladen und trotzdem wir der Berg nicht kleiner.

Salzabbau in Port Hedland

Munjina Gorge

Von Port Hedland aus fahren wir in südliche Richtung dem Great Northern Highway entlang. Auf dem Highway begegnen wir unzähligen Roadtrains und sehen immer wieder Strassenschilder, welche auf die vielen Minen hinweisen. Kurz vor dem Karijini Nationalpark steigt die Strasse an und wir fahren durch die Munjina Gorge.

Die Munjina Gorge entlang des Great Northern Highways

Eine Seitenstrasse führt zu einem Aussichtspunkt. Von hier haben wir eine tolle Aussicht über die Schlucht und die Strasse, die durch die Schlucht verläuft. Die schwer beladenen Roadtrains müssen ganz schön schuften, um den Anstieg zu bewältigen.

Ein Roadtrain fährt durch die Munjina Gorge

Neben dem Aussichtspunkt gibt es einen grosszügigen Gratis Camp mit vielen Stellplätzen. Wir suchen uns einen schönen Platz mit Aussicht und Schatten. Hier geniessen wir den Nachmittag und lesen in unseren Büchern. Gegen Abend suchen wir Holz und entfachen ein schönes Campfeuer.

Campfeuer bei der Munjina Gorge Lookout

Dales Gorge im Karijini Nationalpark

Der Karijini Nationalpark ist eines der Highlights in Westaustralien und sehr beliebt bei Reisenden. Im zweitgrössten Nationalpark von Westaustralien gibt es veschiedene Schluchten mit einer Fülle von Wanderwegen für jeden Geschmack. Von kurzen, einfachen Spaziergängen zu den verschiedenen Aussichtspunkten bis zu steilen, anspruchsvollen Wanderungen durch die Schluchten. In geführten Gruppen ist es auch möglich die engen Canyons, die für Individualtouristen gesperrt sind, zu erkunden.

Auf unserem Blog SwissNomads findest du im Beitrag Karijini Nationalpark detaillierte Informationen zu den Campingmöglichkeiten und den verschiedenen Wanderungen.

Im Karijini gibt es verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Für Camper gibt es den einfachen Nationalparks Campground oder den teureren aber besser ausgestatteten Eco Retreat Campground unter privater Führung. Wir begnügen uns mit dem offiziellen Nationalparks Campground.

In Gehdistanz zum Campground befindet sich die Dales Gorge. Nachdem wir unseren Campingplatz bezogen haben, ziehen wir uns die Wanderschuhe an und machen uns auf den Weg. Zuerst wandern wir entlang des Rim Walks, von wo wir einen guten Überblick über die Schlucht haben.

Dales Gorge im Karijini Nationalpark

Ein steiler Weg führt über Felsbrocken in die Schlucht zu den Fortescue Falls. Zur Zeit ist zwar Trockenzeit und die Flüsse führen kein oder nur wenig Wasser, aber die Fortescue Falls führen Wasser und der Pool am Fusse des Wasserfalls lädt zum Schwimmen ein.

Reni bei den Fortescue Falls im Karijini Nationalpark

Das Becken am Fusse der Fortescue Falls ist sehr gross und bestens geeignet zum Schwimmen. Die Felsen und Steine sind aber mit einer Algenschicht überzogen und extrem rutschig. Das Wasser ist kühl und das Bad ist erfrischend. Allzu lange halte ich es in dem kalten Wasser nicht aus.

Marcel beim Baden im Pool der Fortescue Falls

Auf dem Weg zurück zum Camp wandern wir durch die Schlucht. Der Weg führt über Felsplatten und ein paar mal ist unser Balancegeschick gefragt, damit wir keine nassen Füsse kriegen. Am Ende des Wanderweges liegt der Circular Pool. Über Millionen von Jahren hat sich das Wasser tiefer und tiefer in den Fels gefressen und einen schönen, fast runden Pool geschaffen. Zur Zeit besteht der Wasserfall aber nur aus ein paar Tropfen, welche aus der Felswand sickern.

Circular Pool im Karijini Nationalpark

Knox Gorge im Karijini Nationalpark

Am nächsten Tag fahren wir in den nördlichen Teil des Karijini Nationalparks, wo wir weitere tiefe Schluchten erkunden wollen. Die Joffre, Hancock, Weano, Knox und Wittenoom Gorge treffen hier aufeinander und formen ein komplexes System von tiefen Schluchten. Ein Teil der Schluchten ist für Wanderer zugänglich, andere Teile sind nur mit geführten Touren und der nötigen Ausrüstung zu besuchen.

Wir beschränken uns auf die offiziellen Wanderwege, welche wir alleine erkunden können. Die Wanderwege sind in fünf Klassen eingeteilt. Die kurzen Wege zu den Aussichtsplattformen sind ganz einfach, meist flach und für Jedermann geeignet.

Wanderweg zur Knox Gorge im Karijini Nationalpark

Die Wege der schwierigsten Klasse können sehr anspruchsvoll und auch gefährlich sein. Sie sind oft sehr steil, führen über grosse Felsbrocken, durch Wasserlöcher und über rutschige Stellen. Auf diesen Wegen ist also gewisse Vorsicht geboten und dies Wege sind nur für erfahrene Wanderer mit guten Schuhen und der nötigen Fitness geeignet.

Auf dem Bild ist der steile Abstieg in die Knox Gorge zu sehen.

Abstieg in die Knox Gorge im Karijini Nationalpark

Einmal in der Schlucht angekommen, sind die Wanderwege meist einfacher. Der Wanderweg durch die Knox Gorge führt über Felsplatten und Felsbrocken. Immer wieder müssen wir Pools mit Wasser überqueren und vor allem beim balancieren über die Steine müssen wir vorsichtig sein.

Wasserbecken in der Knox Gorge des Karijini Nationalpark

Die Knox Gorge wird immer enger und am Ende des Wanderweges gibt es kein durchkommen mehr. Durch die schmale Spalte können wir gerade noch einen tiefgrünen Wasserpool hinter der Engstelle erkennen. Leider können wir aber nicht mehr weiter und so machen wir uns auf den Rückweg.

Enge Schlucht der Knox Gorge im Karijini Nationalpark

Joffre Gorge im Karijini Nationalpark

Der Wanderweg zu den Joffre Falls ist wieder etwas einfacher und so kommen wir rasch voran. Am Fusse des Wasserfalls, welcher auch das Ende des Wanderweges darstellt, hat sich ein schöner Pool gebildet.

Joffre Falls im Karijini Nationalpark

Eine Abkühlung kommt mir gerade richtig gelegen, denn das Wandern durch die Schluchten gibt ganz schön warm. Das Wasser ist eiskalt, viel kälter als bei den Fortescue Falls. Ich schwimme durch den Pool und setze mich dann zum Aufwärmen auf die warmen Felsen. Ups... Vorsicht ist geboten beim Klettern, denn die Felsen sind durch die Algen extrem rutschig.

Marcel beim Baden im Pool der Joffre Falls

Weano Gorge im Karijini Nationalpark

Nach dieser Abkühlung wandern wir wieder zurück zu unserem Auto und fahren dann zum Ausgangspunkt für die Wanderungen in die Weano und Hancock Gorge.

Auf dem Parkplatz parkiert ein Auto neben uns und ich sehe plötzlich, dass es ein Schweizer Nummernschild von St.Gallen hat. Natürlich sprechen wir die beiden an. Reny und Stefan sind aus St. Gallen und haben ihr eigenes Auto aus der Schweiz nach Australien verschifft. Sie sind erst seit kurzem unterwegs und haben noch fast ein Jahr vor sich. Es ist immer wieder schön Menschen aus der Schweiz zu treffen, die auch vom Reisevirus infiziert sind.

Vor den nächsten beiden Wanderungen geniessen wir zuerst noch die Aussicht von der Plattform in das Schluchtensystem.

Hancock Gorge vom Junction Pool Lookout im Karijini Nationalprk

Eine kurze Wanderung führt über Felsen und Eisentreppen in die Weano Gorge. Entlang der Schlucht geht es weiter bis zu einem Pool, der durchwatet werden muss. So bleibt uns nur noch die Schuhe ausziehen und rein ins kühle Nass. Schuhe wieder an und weiter geht es in die immer enger werdende Schlucht.

Nur ein kleines Rinnsal von Bach rinnt unter unseren Füssen duch die enge Spalte. Ein Eisengeländer hilft beim Abstieg zum Handrail Pool. Von hier aus geht es nur noch schwimmend weiter. Das Wasser ist uns in dieser schattigen und engen Schlucht aber zu kalt und so ist für uns hier die Wanderung zu Ende.

Reni in der Weano Gorge des Karijini Nationalparks

Hancock Gorge im Karijini Nationalpark

Als Abschluss des heutigen Wandertages haben wir uns den Spider Walk in der Hancock Gorge aufgespart. Im Wanderbeschrieb des Nationalparks wird dieser Wanderweg zum Kermitts Pool mit der höchsten Schwierigkeitsklasse angegeben. Für die rund 400 Meter werden gemäss Broschüre 80 Minuten benötigt.

Die Wanderung führt zuerst über einen steilen Weg mit vielen Felsbrocken in die Hancock Gorge. Dann klettern wir über Felsbrocken entlang der Schlucht und müssen auf dem Weg auch zwei Pools durchwaten. Beim Amphitheater beginnt der Spider Walk. Hier ist die Schlucht nur noch ganz eng und es fliesst ein kleiner Bach hindurch. Wie eine Spinne müssen wir nun mit allen Vieren weitergehen.

Spider Walk in der Hancock Gorge des Karijini Nationalparks

Am Ende des Spider Walks wird die Schlucht plötzlich wieder weiter und die Belohnung für die Anstrengung ist der Kermitts Pool. Ab hier ist es strengstens verboten weiter zu gehen. Nur im Rahmen einer geführten Tour ist es erlaubt den weiteren Verlauf der Hancock Gorge zu erkunden.

So geniessen wir einfach die schöne Stimmung beim Kermitts Pool und machen uns dann nach einem erfüllten Wandertag auf den Rückweg.

Kermits Pool in der Hancock Gorge des Karijini Nationalparks

Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Für Morgen haben wir uns die Wanderung auf den Mt Bruce vorgenommen. Diese Wanderung ist rund neun Kilometer und in der Broschüre werden sechs Stunden für die Wanderung angegeben. Damit wir am Morgen früh los können und die kühleren Morgenstunden für den Aufstieg nutzen können, fahren wir schon mal in die Nähe von Mt Bruce.

Mt Bruce im Karijini Nationalpark im Abendlich

Seit Wochen haben wir extremes Glück mit dem Wetter und wir sehen kaum Wolken am Himmel. Heute ziehen aber plötzlich Wolken auf und während dem Sonnenuntergang verfärben sich diese in verschiedensten Gelb- und Rottönen.
Wir hoffen auf gutes Wetter für die Wanderung von morgen.

Nach Sonnenuntergang im Karijini Nationalpark

Der Wettergott steht auf unserer Seite und der Morgen begrüsst uns mit strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück fahren wir zum Ausgangspunkt des Wanderweges auf den Mt. Bruce.

Strasse zum Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Mt Bruce ist der zweithöchste Berg von Westaustralien und 1'235 Meter hoch. Der Wanderweg führt zuerst an einen Aussichtspunkt. Von hier aus können wir die Marandoo Mine sehen. In dieser Mine wird seit 1994 Eisenerz für den Export abgebaut. Über zwei Kilometer lange Güterzüge transportieren das Eisenerz in den Hafen von Dampier, wo es auf die Frachtschiffe verladen wird.

Marandoo Eisenerz Mine

Weiter verläuft der Wanderweg durch hohes Spinifex-Gras über den Kamm des Berges. Ein kurzer Abschnitt des Wanderweges ist sehr steil und wir müssen über ein paar Felsen klettern.

Wanderweg auf den Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Nach knappen zwei Stunden erreichen wir bereits den Gipfel und sind erstaunt, dass wir schon am Ziel sind.

Der Gipfel des Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Die Aussicht ist traumhaft und wir haben ein volles 360 Grad Panorama über die von Spinifex-Gräsern dominierte Landschaft. Wir können den Wanderweg über den Rücken des Berges sehen.

Aussicht vom Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Natürlich muss auch ein Gipfelspung sein. Wir brauchen aber ein paar Anläufe, bis wir endlich das richtige Timing mit dem Selbstauslöser schaffen.

Gipfelsprung auf dem Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Meine ersten Flugversuche sind auch erfolgreich.

Flugversuche auf dem Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Den Gipfel hatten wir ganz für uns alleine. Nach einer Verschnaufpause machen wir uns wieder auf den Rückweg. Erst als wir wieder Richtung Tal aufbrechen, kommen uns zwei andere Wanderer entgegen.

In Australien beobachten wir immer wieder das selbe Verhalten. Auf kurzen Wanderungen zu Aussichtspunkten hat es viele Leute. Sobald aber die Wanderung etwas länger ist, dann sind wir oft alleine und wir treffen nur ganz wenige andere Wanderer.

Auf dem Rückweg vom Mt Bruce im Karijini Nationalpark

Wir geniessen während dem Abstieg die schöne Aussicht und sind nach rund vier Stunden wieder beim Ausgangspunkt. Mt Bruce ist die letzte Attraktion, welche wir im Karijini Nationalpark sehen wollten und so machen wir uns auf die Weiterfahrt.

In der Minenstadt Tom Price stoppen wir für ein paar Einkäufe und eine heisse Dusche. Zur Belohnung für die anstrengenden letzten Tage mit den vielen Wanderungen gönnen wir uns ein "kleines" Eis. Es sind ja "nur" 500 Gramm Kaffee-Eis. Schliesslich haben wir ja auf den Wanderungen der letzten Tage genügend Kalorien verbraucht.

Reni und Marcel mit einem Eis

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