Australien 2013 – Reisebericht 1

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Autokauf in Adelaide, Broken Hill, Silverton und die Flinders Ranges

Australien, ein Land das uns fasziniert. So sehr, dass wir am 17. November 2013 erneut Fuss darauf setzen und voraussichtlich gleich ein Jahr bleiben. Ja, ein ganzes Jahr. Wir sind zwar bereits vor vier Jahren für acht Monate durch Australien gereist und doch gibt es noch soviele Dinge, die wir noch nicht gesehen haben. Zum Beispiel Tasmanien.

Ein grosser Vorteil ist, dass wir das Land schon kennen und auch Freunde hier haben. Per Zufall finden wir in der Nähe von Adelaide ein Auto, das uns zusagt. Der Autohändler ist gerademal knappe 10 Kilometer vom Haus unserer Freunde entfernt. So haben wir das riesige Glück und können nach unserer Ankunft in Adelaide mit dem Mietwagen direkt zu Craig, Sharlene und Cj fahren. So haben wir bereits ab dem ersten Tag ein "Home away from home". Den Nachmittag verbringen wir mit reden und Neuigkeiten austauschen. Und natürlich geben uns die drei viele Reisetipps mit.

Es ist zwar Sommer in Australien, aber draussen ist es doch recht kühl. Wir geniessen aber trotzdem ein typisches Aussie Barbie draussen im Garten. Als die Sonne untergeht, wird es dann doch empfindlich kalt. Ein Grund sich ins Haus zu verkriechen.

Da wir in Singapur ein paar Tage verbracht haben, hält sich der Jetlag in Grenzen. Wir schlafen gut und erwachen erst am späten Vormittag. So sind wir ausgeschlafen, fit und ready für die Autobesichtigung.

NEU: Auf unserem Reiseblog SwissNomads findest du viele Informationen und Tipps zum Thema Auto kaufen in Australien.

Autokauf in Australien

Auf den ersten Blick sieht alles prima aus. Das Auto ist im Moment nicht registriert und so kann nur jemand mit einem australischen Fahrausweis eine Probefahrt machen. So vereinbaren wir einen Termin auf den Nachmittag. In der Zwischenzeit nutzen wir die Zeit um Banksachen zu erledigen. Schliesslich brauchen wir ja auch Geld um ein Auto zu kaufen. Wie man ein Auto in Australien kauft, gibt es im Blogeintrag auf swissnomads.ch zu lesen.

Bei behördlichen Dingen wie Bankkonto eröffnen, Auto einlösen oder einen Kaufvertrag zu unterschreiben, benötigt man eine Adresse in Australien. Wir haben das Glück und können die Adresse unserer Freunde benutzen. Das macht alles viel einfacher.

Am 19. November - zwei Tage nach unserer Ankunft in Australien - ist es dann soweit. Auf der Bank lassen wir uns einen Bankcheck ausstellen und fahren zum Autohändler. Vertrag unterschreiben, Bankcheck übergeben und schon gehört er uns, der Troopy. Nun sind wir bereits zum zweiten Mal stolze Besitzer eines Toyota Landcruiser Troopcarrier. Bevor wir uns aber auf grosse Outback-Touren begeben können, müssen wir unseren Troopy ausstatten. So geht unser Shopping Marathon los: Campingausrüstung, Reparaturset und Werkzeuge, Bettwäsche, Besteck und Geschirr und natürlich Lebensmittel. So wissen wir, was wir zu tun haben.

NEU: Auf unserem Reiseblog SwissNomads zeigen wir dir, wie du einfach und mit wenig Geld deinen Camper optimieren kannst.

An einen Abend nimmt uns Craig mit zum Schiessclub in Noarlunga. Uns interessieren Pistolen ja eigentlich gar nicht, es ist aber trotzdem cool, mal in so einen "Pistol Club" zu gehen. Zuerst müssen wir ein Formular ausfüllen und uns als Besucher eintragen. Dann gehen wir zuerst in den Raum, wo wir mit der Luftpistole ein paar Schüsse abfeuern können. Craig macht mit uns eine kurze Einführung und erklärt uns die wichtigsten Regeln. Es ist ganz cool einmal etwas Neues zu lernen. Nachdem wir ein paar Übungsschüsse gemacht haben, gehen wir in den Schiessstand. Das sieht nun schon wieder ganz anders aus. Die Zielscheibe ist 25 Meter weit weg und wir schiessen mit richtiger Munition. Das ist vorallem für mich (Reni) etwas ganz Neues. Schliesslich war ich nie im Militär und ich halte das erste Mal in meinem Leben eine Schusswaffe in der Hand. Schon ein komisches Gefühl. Als erstes gibt uns Craig die Gelegenheit mit einer 22er zu schiessen. Wir haben je sechs Schuss zur Verfügung. Danach probieren wir eine Russische Pistole aus und zum Abschluss dürfen wir noch mit einer teuren Walther und einem Revolver ein paar Schüsse abfeuern. Schiessen ist nicht der Sport, den wir ausüben möchten - da gefällt uns Tauchen viel besser. Aber es war sehr spannend mehr über den Schiesssport zu erfahren und es mal ausprobieren zu können.

Reni im Schiessstand

Auch nach mehreren Tagen sind wir noch nicht ganz startklar. Das Einrichten und der Unterhalt unseres Troopys dauert länger als wir dachten. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass wir viel mit Craig und Sharlene reden und die australische Gastfreundschaft geniessen. Es ist wirklich ein riesen Glück, dass wir bei unseren Freunden wohnen können. Zudem ist der Standort des Hauses unserer Freunde perfekt. In nächster Nähe (für australische Verhältnisse zumindest) stehen diverse Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung. Wir haben das Colonnades Shopping Center für uns entdeckt, denn da gibt es alle Läden die wir brauchen. Und wenn wir eine Pause brauchen vom Shoppen, kaufen wir uns einfach zwei Steak Pies und fahren runter zum Meer. Ist schliesslich nur fünf Fahrminuten vom Shopping Center entfernt. Auf einer Anhöhe finden wir den perfekten Parkplatz und eine Parkbank auf der Klippe mit wunderbarer Aussicht auf Port Noarlunga. Nach der Pause fahren wir dem Strand entlang bis runter zum Christies Beach.

Reni und Marcel oberhalb des Christies Beach

Aber wir sind ja nicht hier zum Ferien machen. Schliesslich gibt es noch einiges am Troopy zu tun. So macht sich Marcel am Nachmittag hinters Elektrische. Eine halbe Stunde später und wir haben die perfekte Innenbeleuchtung. Zudem steht ein Ölwechsel an und zusammen mit Craig tauscht Marcel auch die Öl-, Diesel- und den Luftfilter aus.

Marcel arbeitet am Troopy

Genug für heute. Auch morgen ist wieder ein Tag.

Der Autounterhalt ist aber noch nicht ganz fertig. Marcel wechselt die Differentialgetriebeöle und die hinteren Bremsbeläge. Das beste ist, Marcel macht das alles selber. Cool, was Männer alles können.

Marcel wechselt die Bremsbeläge

So, jetzt schaut es doch immer besser aus mit unserem Troopy und wir sind praktisch "ready to go". Dieses Wochenende bleiben wir noch bei Craig und Sharlene. Wir erfahren, dass in Port Noarlunga am Christies Beach eine Weihnachtsparade mit einem Sandskulpturen Wettbewerb stattfindet. Das dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Weihnachtsumzug am Christies Beach

Schon gewöhnungsbedürftig den Samichlaus bei sommerlichen Temperaturen am Strand zu sehen.

Wir spazieren durch die Strassen und finden an der Strandpromenade die Sandskulpturen. Da sind Künstler am Werk. Der Tintenfisch aus Sand gefällt uns besonders gut.

Tintenfisch aus Sand am Christies Beach

Insgesamt sind etwa 10 verschiedene Skulpturen zu bestaunen. Stundenlang wird der aufgetürmte Sand mit Spachtel bearbeitet bis wahre Kunstwerke entstechen. Wahnsinn, da steckt ein Haufen Arbeit dahinter.

Neptun aus Sand am Christies Beach

10 Tagen haben wir nun bei unseren Freunden in Hackham, ausserhalb von Adelaide, gewohnt. Wie schnell die Zeit vergeht. Unser Troopy ist technisch auf Vordermann gebracht worden und auch die Inneneinrichtung ist praktisch komplett. Am 27. November sind wir endlich startklar.

Unser erstes Ziel ist Adelaide City. Dank GPS geht das ganz einfach. Ohne Stress fahren wir in die Stadt und finden den Weg problemlos. Herrlich! Kein Kartenlesen und verfahren mehr. Auf unserem Blog swissnomads.ch könnt ihr über unsere zwei besten Anschaffungen für unseren Roadtrip lesen: Das GPS und die Campingbibel Camps Australia Wide 7. Jetzt aber zurück zum Autofahren mit GPS. Fahren mit einer Dame, die einem den Weg in und aus der Stadt vorsagt, das nenn ich relaxtes Autofahren.

Nachdem wir unseren Troopy parkiert haben, spazieren wir durch den Botanischen Garten in die Innenstadt. Wir kommen als erstes zur Rundle Street, einer Strasse mit vielen Restaurants und Läden. Dank der Weihnachtsdekoration in der Fussgängerzone werden wir daran erinnert, dass bald Weihnachten ist. Bei 30 Grad im Schatten könnten wir das ja leicht vergessen.

Weihnächtlich dekorierte Strassen in Adelaide

Da dies bereits unser zweite Besuch in Adelaide ist, haben wir keinen Stress irgendwelche Touristenattraktionen anzuschauen. So schlendern wir einfach gemütlich durch die Strassen.

Hotel Austral in Adelaide

Wir schauen immer wiedermal in die engen Gassen und finden schön bemalte Wände.

Street Art in Adelaide

In den Strassen entdecken wir aber auch ältere Autos. Hier ein weisser Ford Falcon.

Ford Falcon in Adelaide

Dann gehen wir zum Markt in der Mitte der Stadt. Schönes Gebäude von aussen.

Central Market in Adelaide

Drinnen werden vor allem Lebensmittel verkauft. Es macht richtig gluschtig. Feinste Käse, Fleisch, Würste, Früchte und Gemüse werden angeboten. Wir spazieren durch die Markthallen und staunen.

Früchtestand im Central Market Adelaide

Gegen halb vier machen wir uns auf den Rückweg zum Auto. Auf Swiss Nomads könnt ihr mehr über unsere Vier Stunden in Adelaide - Ein Spaziergang durch die Hauptstadt Südaustraliens lesen.

Strassenkreuzung in Adelaide

Wir wollen uns noch das Weinmuseum anschauen. Leider ist die Rundtour wegen Renovationsarbeiten geschlossen. So machen wir uns etwas früher als geplant auf den Weg.

Wir fahren Richtung Flinders Ranges und kommen an vielen Weizenfeldern vorbei. Es ist zwar bewölkt, aber die Landschaft ist trotzdem sehr eindrücklich.

Weizenfeld in Südaustralien

Auf der Weiterfahrt in nördliche Richtung kommen wir durch schöne Weinbaudörfer wie Clare und verschlafene Nester wie Georgetown, Laura, Melrose und Wilmington. Die Dörfer sind sehr hübsch, aber machen einen etwas ausgestorbenen Eindruck. Vermutlich ist es nicht sehr attraktiv weg von der Stadt und der Küste zu wohnen.

Kurz bevor wie die Flinders Ranges erreichen, kommen wir in einem Dorf namens Quorn vorbei. Hier kaufen wir noch Fleisch beim Metzger für das Abendessen ein und spazieren durch das gemütliche, kleine Dorf.

Geschenkwarenladen in Quorn

Am späteren Nachmittag erreichen wir Hawker, den Ausgangspunkt für den Flinders Ranges Nationalpark. So sind wir schon sehr nah an unserem ersten Etappenziel.

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Campingplatz in Hawker geht's früh morgens weiter nach Wilpena. Der Tag begrüsst uns mit strahlendem Sonnenschein.

Windrad in Australien

Das schöne Wetter nutzen wir gerade aus, um ein Foto von uns und unserem Troopy zu schiessen. Cheese!

Reni und Marcel mit dem Troopy

Auf dem Weg nach Wilpena stoppen wir bei einem Parkplatz, von wo aus wir eine 1-stündige Rundwanderung zum Akaroo Rock machen. Der Wanderweg führt uns zu einem Felsen mit Zeichnungen der Aborigines. Die Zeichnungen erzählen anscheinend die Entstehung des Wilpena Pound.

Akaroo Rock mit Aborigine Zeichnungen

Gegen Mittag erreichen wir den Flinders Ranges Nationalpark. Beim Parkeingang gibt es eine Selbstregistrierungsstation, wo wir die nötigen Zettel ausfüllen und die Gebühren zahlen. Dann sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Wilpena Pound Resort. Wir erkundigen uns über die Umgebung, die Wanderungen und buchen gleich noch einen Campingplatz für zwei Nächte.

Nach einem Sandwich sind wir wieder gestärkt und so schauen wir uns mal die Wanderkarte etwas genauer an. Es gibt eine zwei- bis dreistündige Wanderung (7.8 km) zum Hills Homestead und weiter zum Wangarra Lookout. Das passt genau für heute Nachmittag.

Die erste Stunde spazieren wir durch üppigen Wald mit riesigen Bäumen. Beim Hills Homestead schauen wir uns genauer um und lesen interessiert die Geschichte über die früheren Farmer hier. Wir erfahren, dass die Hill Familie hier im Wilpena Pound gewohnt hat. Das Homestead besteht seit 1888. Original wurde das Homestead aus Holz gebaut, in den frühen 90er Jahren dann durch ein Haus aus Stein ersetzt.

The Hills Homestead

Die elfköpfige Hill Familie hat 1888 das Farmland im Wilpena Pound geleast und Korn angepflanzt. Die Bedingungen im Wilpena Pound waren alles andere als einfach. Es gab sehr gute Jahre, aber Überschwemmungen und Trockenheit haben auch sehr dürftige Ernten beschert. Trotz allem hat es sich gelohnt, denn die Qualität des Weizens, der hier angepfanzt wurde, war qualitativ der beste Weizen der Gegend.

Trotz allem, der Wilpena Pound ist abgelegen und nur schwer erreichbar. Obwohl die Hill Familie während Jahren Strassen gebaut hat, war es schwierig, die Ernten ins nahegelegene Dorf zu transportieren. Nach einer langen Trockenperiode brachte das Jahr 1917 so viel Regen, dass die Felder überflutet und die Strassen weggeschwemmt wurden. Die gesamte Ernte war dahin. Die Hill Familie hat danach mit Korn aufgehört und ist weggezogen. Einer der Söhne hat daraufhin noch einige Jahre Pferde und Rinder gehalten. 1921 ist der Leasingvertrag der Farm ausgelaufen und somit wurde das Homestead verlassen.

Nach der interessanten Geschichte über die Hill Familie nehmen wir noch die steile Strecke bis zum Wangarra Aussichtspunkt in Angriff. Vom Aussichtspunkt geniessen wir eine tolle Aussicht auf den Wilpena Pound. Die Geräuschkulisse ist enorm. Es herrscht wildes Vogelgezwitscher. Es hat aber nicht nur Vögel hier, wir entdecken eine farbige Eidechsen, die sich gerne fotografieren lässt.

Eidechse im Wilpena Pound

Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück beim Campingplatz, wo wir unter riesigen Bäumen relaxen können. Bald ist auch wieder Zeit für's Abendessen. Beim Zubereiten können wir einen Vogel beim Trinken ab dem Wasserhahn beobachten. Die kleinen Geschöpfe wissen sich zu helfen.

Vogel beim Trinken

Früh aufstehen ist angesagt, denn eine lange Wanderung steht bevor. Wir wollen hoch auf den St Mary Peak. Nach einem kurzen Frühstück starten wir um 6:45 Uhr. Die Wetterprognosen sagen einen sehr heissen Tag voraus und so lohnt es sich früh zu starten. Es ist noch schön kühl und so sind die ersten paar Kilometer einfach zu bewältigen. Dann aber geht's steil den Berg hoch. Wir klettern über grosse Felsbrocken und erreichen nach rund 2,5 Stunden die Krete, den Tanderra Saddle. Es ist sehr anstrengend, aber machbar. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Es sind noch weitere 1.2 Kilometer bis zum St Mary Peak. Unsere Beine sind müde, aber wir geben nicht auf. Der steile Aufstieg zieht sich wahnsinnig in die Länge und vor allem die letzten paar hundert Meter sind noch super anstrengend.

Auf dem Weg begegnen wir auch immer wieder diese Pflanze. Sie heisst Yacca (Arta) Xanthorrhoea quadrangulata und ist in dieser Gegend weit verbreitet.

Aufstieg zum St Mary Peak

So, geschafft. Wir sind oben. Für die Strapazen werden wir nun mit einer Wahnsinnsaussicht belohnt. Wow! Die Rundumsicht auf die Flinders Ranges und den Wilpena Pound sind einmalig und jeden Schweisstropfen wert. Schnell sind die Strapazen vergessen.

Aussicht vom St Mary Peak

Beim Abstieg schauen wir zurück und phuu... da sehen wir den St Mary Peak. Da oben waren wir.

Der St Mary's Peak

Wir entscheiden, den einfacheren aber viel längeren Rückweg zu nehmen. So bleibt uns das sehr steile Stück erspart. Dafür laufen wir 12 Kilometer weit zurück, statt nur 6 Kilometer. Auf dem Weg durch die Ebene kommen wir durch andere Vegetation und so ist die gesamte Wanderung sehr abwechslungsreich.

Rückweg im Wilpena Pound

In der Fläche entdecken wir Emus.

Emus im Feld

Wir kommen wieder beim Hills Homestead vorbei und so wissen wir, es ist nicht mehr weit. Noch eine gute Stunde. Unsere Beine sind langsam müde, aber wir schaffen das.

Kurz vor halb drei erreichen wir den Campingplatz. Erschöpft aber happy essen wir zuerst ein Sandwich, bevor wir uns unter der Dusche den ganzen Schweiss und Staub abwaschen. Vorsichtshalber reiben wir noch unsere Knie und Waden mit Tiger Balsam ein, so halten sich dann Knieschmerzen und Muskelkater morgen hoffentlich etwas in Grenzen.

Beim Entspannen auf dem Campingplatz können wir noch Vögel beobachten. Papageien fliegen hier in freier Natur umher.

Papagei auf dem Campingplatz

Abends kommen dann die Kängurus zum Fressen auf die Wiese. Eine junge Frau ist auch gerade am Känguru beobachten. Wir kommen ins Gespräch und finden heraus, dass sie auch eine Schweizerin ist. Wie klein die Welt doch ist. Sie kommt sogar aus der gleichen Gegend wie wir.

Känguru im Feld

Eigentlich wollten wir so richtig lange ausschlafen. Aber der Tag scheint heute noch heisser zu sein als gestern. So ist es wohl sinnvoll, nicht allzu spät loszufahren. Wir planen im Bunyeroo Gorge eine kleine Wanderung zu machen. Das Timing passt aber nicht wirklich, denn wir erreichen die Schlucht um 11:00 Uhr und es ist bereits brütend heiss. Jetzt wandern zu gehen ist unvernünftig. So fahren wir weiter und kommen durch den Brachina Gorge. Der Weg führt durch steiniges Flussbett. Ist eine coole Fahrt durch den Gorge mit uraltem Fels- und Steingebilde.

Weil wir die Wanderung nicht gemacht haben, verlassen wir den Nationalpark früher als geplant. Wir sind wieder zurück auf der Teerstrasse, die nach Leigh Creek führt. Ah, und da ist es. Am Strassenrand entdecken wir das Schild, welches das Prairie Hotel in Parachilna ankündigt.

Schild vom Prairie Hotel

Wir haben vom Prairie Hotel in Parachilna gehört und auch im Lonely Planet davon gelesen. Na, wenn wir schon praktisch daran vorbeifahren, gehen wir uns das Hotel doch mal anschauen. Parachilna ist ein winziger Ort. Es heisst, die Einwohnerzahl liegt irgendwo bei 4 und 7. So gibt es in Parachilna neben dem Prairie Hotel nur noch ein paar Schuppen, eine Telefonzelle und rostige Autowracks.

Da es für ein Bier noch zu früh ist, gönnen wir uns halt etwas alkoholfreies. Ein Ginger Beer.

Das Prairie Hotel

Das Prairie Hotel ist bekannt für das gute Essen. Im Innern des Lokals finden wir ein sehr schön gestaltetes Restaurant mit Bar und nicht wie erwartet eine Kneipe.

Die Bar des Prairie Hotel

Wir wollen eigentlich in den Gammon Ranges Nationalpark weiter nördlich fahren, wo es neben schönen Wanderungen auch tolle 4WD Strecken geben soll. Vorallem Arkaroola und Umgebung lohne sich, haben wir gehört. Da es aber so heiss ist und es gemäss Wettervorhersage noch viel heisser werden soll - bis zu 39 Grad werden vorausgesagt - entscheiden wir uns dagegen. Wanderungen bei der Hitze zu machen ist nicht sinnvoll.

So fahren wir von Parachilna zurück Richtung Hawker. Wir machen noch einen Abstecher und fahren den 28 Kilometer langen Moralana Scenic Drive. Die unbefestigte Strasse führt durch eine schöne Hügellandschaft. Trotz Hitze fängt es leicht an zu regnen. Aber die Landschaft ist trotz allem wunderschön.

Moralana Scenic Drive

Von Hawker fahren wir Richtung Peterborough. Da es bereits 18:00 Uhr ist, suchen wir uns auf dem Weg einen Gratis Campingplatz und finden einen Parkplatz ausserhalb der Ortschaft Orroroo. Wir parkieren unseren Troopy und richten uns ein für's Abendessen ein. Marcel macht sich gut in unserer Open-Air Küche.

Marcel in der Campingküche

Auf der Fahrt kommen wir immer wieder an Outbackdörfern vorbei. Auch wenn die Dörfer noch so klein sind, eine Kirche scheint es überall zu geben. Die Kirchen sind auch immer sehr fotogen.

Verlassene Kirche

Auf dem Weg nach Peterborough machen wir noch einen Abstecher zum Magnetic Hill. Anscheinend soll an einer bestimmten Stelle das Auto im Leerlauf rückwärts den Berg hochrollen. Ein Berg, der magnetische Anziehungskraft hat. Könnte sein, oder? OK, wir versuchen es mal. Wir schalten die Zündung aus, wir gehen in den Leerlauf und nehmen den Fuss weg von der Bremse... und... wir rollen den Berg runter. Hmmm... haben wir was falsch gemacht? Wir versuchen noch einmal, wieder geht's abwärts. Und noch ein Versuch. Es klappt nicht. Wir schauen uns fragend an. Oder ist das nur eine Verarschung? Wir suchen nach der versteckten Kamera, ist aber keine da. Naja, ein Versuch war es wert. Der Sache müssen wir wohl nochmals genauer auf den Grund gehen.

Anweisung zum Magnetic Hill

In Peterborough steht der Besuch des Eisenbahn Museums "Steamtown Heritage Rail Centre" auf unserem Programm. Bereits beim Dorfeingang sehen wir, dass sich hier alles um Dampfeisenbahnen dreht.

Einfahrt in die Stadt Peterborough

Wir spazieren durch die Strassen von Peterborough und sehen uns die schön bemalten Gebäude an.

Ein Haus in Peterborough

Wir sind heute morgen die Einzigen, die sich ins Museum verirren. So geniessen wir eine sehr interessante Privattour. Ein junger Australier führt uns 1.5 Stunden durch die Gebäude des Museums.

Das Eisenbahn Museum in Peterborough

Zu Spitzenzeiten sind bis zu 100 Züge pro Tag durch Peterborough gefahren und 1000 Personen haben für die Bahngesellschaft gearbeitet. Peterborough war früher ein wichtiger Hub für Reparaturen und Instandhaltung von Rollmaterial und somit ein wichtiger Arbeitgeber dieser Gegend. Heute leben in Peterborough noch rund 3000 Einwohner und es fahren gerademal noch um die 10 Züge pro Tag durch.

Hier auf dem Bild sieht man ein Karussell mit 23 Bahnen. Hier konnten die Züge gedreht werden. Speziell an diesem Karussell (Roundhouse) ist, dass es für drei verschiedene Spuren funktioniert. Je nach australischem Staat sind die Züge auf Schmal-, Mittel- oder Breitspur gelaufen. Das hat natürlich den ganzen Schienenverkehr sehr kompliziert gemacht.

Zug Karussell

Wir können uns auch die verschiedenen Nutzungsarten der Wagons anschauen. Dieser Wagen wurde als Camperwagen benutzt. Wenn die Arbeiter für Schienenreparaturen unterwegs waren, haben diese im Camperwagen gewohnt. Nebst Küche, Ofen und Schlafräumen sind auch WC-Anlagen und Dusche vorhanden. Eine richtige Wohnung auf Schienen.

Alter Camper-Zug in Peterborough

Der 1. Klasse Wagen sieht vielversprechend aus. Er bietet für die Vielzahlenden Fahrgäste viel Platz. In diesem Wagen wurde gelesen, diskutiert, verhandelt oder gespielt.

Salon in der 1. Klasse

Die Familien im Outback hatten oft nicht die Möglichkeit, ihre Kinder bei Krankheiten zum Arzt zu bringen. Die Farmen sind teilweise mehrere hundert Kilometer vom nächsten Spital oder ärztlicher Betreuung entfernt. Mit der Erfindung der Kinder-Krankenschwester im Zug konnte die Kindersterblichkeitsrate massiv nach unten gesenkt werden. Die Krankenschwester war in diesem Zug wochenlang unterwegs und hat an den Haltestellen ihre Dienste angeboten. Die Ankunft der Krankenschwester wurde jeweils in den Dörfern ausgeschreiben, sodass die Mütter ihre Kinder am entsprechenden Tag zum Untersuch bringen konnten. So war die Krankenschwester wochenlang alleine unterwegs und hat im Outback Kinder untersucht, behandelt oder geimpft.

Kinder-Krankenschwester im Zug

Während dieser interessanten Tour haben wir einmal mehr etwas über die Kultur und das Leben im Outback gelernt.

Um die Mittagszeit fahren wir weiter in die Minen- und Outbackstadt Broken Hill. Da wir erst am späteren Nachmittag ankommen, machen wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich. Es ist heiss und so geniessen wir auch eine kurze Abkühlung im Pool.

Am nächsten Tag fahren wir ins 25 Kilometer entfernte Outbackstädtchen Silverton. Als in den 1880er Jahren bekannt wurde, dass es in Silverton ein reiches Vorkommen von Silber, Blei und Zink gibt, ist die Stadt gewachsen. Von einst 250 Einwohnern im Jahre 1883 ist die Einwohnerzahl innerhalb der nächsten zwei Jahre auf 3000 angestiegen. Die Minen sind über Jahre gut gelaufen bis Broken Hill grössere Minen aufgebaut hat. So wurde 1899 das Minengeschäft in Silverton wieder eingestellt.

Heute leben noch etwa 60 Leute und zwei Esel in der Silberminenstadt. Der eine Esel steht vor dem Silverton Hotel. Uns gefällt das Städtchen, es hat Charme und ist so typisch Outback.

Das Silverton Hotel

Wir fahren durch Silverton und halten immer wieder an für Fotos. Die Strassen zu Fuss zu erkunden ist im Moment keine gute Idee. Es ist viel zu heiss und so wählen wir den bequemen, australischen Weg. Wir fahren von Attraktion zu Attraktion.

Dorfbild in Silverton

Silverton ist klein und so sind wir kurz nach dem Mittag bereits zurück in Broken Hill. Wir haben von unseren Freunden in Adelaide von der berühmten Bells Milkbar gehört. Hier gibt es anscheinend den besten Milkshake. Probieren wir doch glatt aus. Obwohl, ein Geheimtipp ist es nicht. Die Bells Milkbar ist auch im Lonely Planet erwähnt. Wir sind froh, dass wir trotz falscher Adresse die Suche nach der Bells Milkbar nicht aufgegeben haben. Der Milkshake ist wirklich mega-super-duper-fein. Und süss - da muss es mindestens 5000 Kalorien drin haben. Nur schon von der Einrichtung her lohnt sich der Besuch. In der Bells Milkbar ist alles im 50er Jahre Stil eingerichtet. Echt cool.

Milkshake in der Bells Milkbar

Am Nachmittag ist es dann so heiss, dass wir zurück zum Campingplatz gehen und uns zuerst einmal im eiskalten Pool abkühlen. Wir nehmen uns auch Zeit für Reisebericht und Blogs schreiben bis wir von einem Sandsturm überrascht werden. Es wird plötzlich dunkel und es kommt sehr starker Wind auf. Nach der riesigen Sandwolke und dem Wind, kommt der Regen. Es kommt uns fast so vor, als ob ein Tornado auf uns zukommt.

Sandsturm in Broken Hill

Nach dem Sandsturm kommt tatsächlich Regen. Bei dem Wind und Regen ändern wir unseren Plan und gehen in den Hungry Jacks (in der Schweiz als Burger King bekannt) essen.

Am nächsten Morgen schauen wir zögernd nach draussen. Aber es ist alles ok. Das Wetter hat sich wieder beruhigt, zumindest für den Moment. Es hat sogar blauen Himmel und die Temperaturen sind angenehm. Es ist sogar wärmer als wir dachten. Nach dem Frühstück in der Campküche gehen wir noch zum gedeckten Sitzplatz beim Pool. Da ist es angenehm zum arbeiten. Wir surfen im Internet, freuen uns über die steigenden Zugriffszahlen auf unseren Swiss Nomads Blog und über die Kommentare auf Facebook.

Bevor wir Broken Hill wieder verlassen, schauen wir uns natürlich auch noch ein bisschen in der Wüstenstadt um. Wir spazieren durch das Stadtzentrum und erledigen noch unsere Einkäufe.

Uns fällt auf, dass in Broken Hill, der sogenannten Silver City, die Strassennamen nach Metallen und Legierungen benannt wurden. Die Hauptstrasse ist die Argent Street, es gibt aber auch die Oxide Street, Cobalt Street, Crystal Street, Galena Street, Wolfram Street, Sulphide Street, Chloride Street und viele mehr.

Stadtzentrum Broken Hill

Bevor wir weiter südlich in die Murray River Region fahren, besuchen wir noch den Skulpturen Park rund 9 Kilometer ausserhalb von Broken Hill. Die Skulpturen wurden von 12 internationalen Künstlern geschaffen. Riesige Sandsteinblöcke wurden von den Künstlern vor Ort bearbeitet. Die Skulpturen sind ganz interessant uns gefällt aber der Rundumblick auf die Umgebung noch besser. Leider werden wir von tausenden von Fliegen attackiert, sodass wir uns bald schon wieder auf den Weg machen.

Skulpturen Park in Broken Hill

Auf den Strassen von Broken Hill kommt uns noch ein Schwertransporter entgegen. Der Roadtrain ist im Vergleich zur Ladung geradezu klein.

Schwertransport in Broken Hill

Ausserhalb von Broken Hill treffen wir noch auf den Samichlaus. Weihnachten ist hier auch überall präsent. Sogar im Outback.

Weihnachten im Outback

Wir sind wieder unterwegs. Unser nächstes Ziel ist der Kinchega Nationalpark, der mit den vielen Seen ein Vogelparadies ist. Bevor wir aber in den Nationalpark fahren, erkundigen wir uns in der Kleinstadt Menindee bei der Touristeninformation über die Strassenverhältnisse im Nationalpark, da die Srassen nach Regenfällen unpassierbar sein können. Wir erfahren, dass die Durchfahrt kein Problem sei. Da der Park und das Campen relativ teuer sind, suchen wir einen Schlafplatz ausserhalb des Nationalparks und wir finden einen Traumplatz direkt am Pamamaroo See. Und das Beste ist, der Stellplatz ist Gratis.

Gratis Campingplatz am Pamamaroo See

Bevor wir aber unseren Troopy für die Nacht platzieren, fahren wir noch bis zum Ende der Strasse. Hier trifft der Darling River mit dem Pamamaroo See zusammen. Um die Staumauer tummeln sich die Pelikane, Kormorane und die Taucherli.

Pelikane auf dem Pamamaroo See

Was diese Kormorane wohl sehen?

Kormorane am Pamamaroo See

Zurück am Campplatz geniessen wir die Abendstimmung mit Sicht auf den See. Schön hämmers!

Abendstimmung am Pamamaroo See

Am nächsten morgen blinzeln wir aus dem Fenster. Der Himmel ist wieder grau, so entscheiden wir gleich noch einen Tag zu bleiben und auf das schöne Wetter zu warten. Schliesslich haben wir ja viel Zeit und so nehmen wir uns die Freiheit, so lange zu bleiben wie es uns passt. Wir geniessen es sehr, einfach Zeit zu haben. Das ist ja so genial am lange Reisen, wir können so lange bleiben, wie wir wollen oder dann weiter ziehen, wann wir wollen.

Wir haben so viel Zeit, dass wir endlich unseren Troopy anschreiben können. SwissNomads.com ON TOUR steht nun auf unserem Hochdach.

Swiss Nomads On Tour

Das Warten hat sich gelohnt. Die Sonne ist zurück und das bereits zum Frühstück. So lässt es sich doch Leben. Diese Aussicht beim Frühstück, daran könnten wir uns doch glatt gewöhnen.

Frühstück mit Sicht auf den Pamamaroo See

Und dann haben wir heute noch etwas zu feiern. Marcel's Geburtstag. Happy Birthday! Dieser Platz ist doch perfekt, um den Geburtstag zu verbringen. Gemütlich am See sitzen, die tolle Aussicht geniessen und ein feines Kotelett zum Abendessen. Dazu ein Glas australischen Rotwein. Proscht & Happy Birthday!

Geburtstagsessen am Pamamaroo See

Das Wetter scheint sich wieder stabilisiert zu haben. Es ist wärmer und praktisch alle Wolken sind weg. Genau richtig für den Kinchega Nationalpark. Es gibt verschiedene Routen durch den Nationalpark. Wir machen den River Drive. Diese Route führt uns am Darling River entlang.

River Drive im Kinchega Nationalpark

Auf der Weiterfahrt kommen wir an den Ruinen des Old Kinchega Homestead vorbei. Das Homestead wurde um 1870 erbaut, es ist aber praktisch nichts mehr davon übrig.

Was aber sehr interessant zum besichtigen ist, ist der Kinchega Woolshed und die Shearers' Quarters. Die historischen Gebäude stammen aus den 1860er Jahren.

Die Schafzucht und der Schererbetrieb war 92 Jahre lang in Betrieb. Trotz der Abgeschiedenheit war das Wollgeschäft lukrativ. Die Wolle wurde auf dem Darling River mit Booten in grössere Orte transportiert und verkauft.

Historic Woolshed im Kinchega Nationalpark

Die Schafscherer wurden nach Anzahl geschärter Schafe bezahlt. Im Durchschnitt schafften sie 70 bis 80 Schafe pro Tag. Wir schauen uns die historischen Gebäude an und als wir so in im Stall stehen, wo früher die Schafe geschert wurden, können wir uns so richtig gut vorstellen, wie es früher geschäftig zu und her gegangen sein muss. Wir können sogar noch ein bisschen Gestank von den Schafen riechen.

Das Anwesen war im privaten Besitz der Hughes Familie, die 1967 den Betrieb einstellten und die Gebäude dem Goverment als historisches Anwesen übergaben. Am Tag der Übergabe des Anwesens wurde in einer Zeremonie das letzte Schaf geschert. Es war genau das 6 Millionste Schaf.

Gatter im Historic Woolshed im Kinchega Nationalpark

Gegen Mittag fahren wir weiter auf der Tandou Road. Die nächsten 50 Kilometer erfolgen auf unbefestigten Strasse.

Tandou Road

Die Fahrt ist sehr abewchslungsreich. Wir kommen am Cawndilla Lake vorbei.

Cawndilla See an der Tandou Road

Vor unserem Troopy schleicht gerade dieser Waran vorbei. Es scheint, er will uns auschecken.

Waran in Australien

Am späten Nachmittag erreichen wir Mildura, eine schöne Stadt am Murray River. Wir suchen uns einen Campingplatz, wo wir endlich wiedermal unsere Wäsche waschen können. Auch das muss sein. Die Waschmaschine macht die Arbeit selbst, so haben wir noch ein bisschen Zeit zum relaxen und Vögel beobachten.

Marcel gelingt es doch tatsächlich, einen Blue Wren zu fotografieren. Diese kleinen Vögel sind so nervös und flink, dass es fast unmöglich ist, einen vor die Kameralinse zu kriegen.

Blue Wren

In Mildura geniessen wir die Vorzüge der Zivilisation und gönnen uns in der Eisdiele 48Flavours einen Milkshake. Wow, was für eine Kalorienbombe. So brauchen wir heute ja gar kein Abendessen mehr. Die junge Dame hinter der Theke macht pro Shake gleich 4 Kugeln Vanilleglace rein, zusammen mit dem süssen Sirup und der Milch ein herrliches Getränk.

So machen wir noch einen Verdauungsspaziergang dem Murray River entlang und beobachten die Schaufelraddampfer. Die Städte Mildura, Swan Hill und Echuca am Murray River sind sehr bekannt für ihre Schaufelraddampfer.

Schaufelraddampfer in Mildura auf dem Murray River

In Mildura lassen wir es uns wieder einmal so richtig gut gehen. Es ist Samstagabend und alle Australier scheinen in Ausgehlaune zu sein. So machen wir es den Australiern doch gleich nach. In der Mildura Brewery probieren wir das einheimische Bier Storm und zum Abendessen gibt's eine Pizza im Pizza Café at the Grand. Die Pizza ist sehr, sehr fein. Vielleicht auch, weil wir schon länger keine Pizza mehr gegessen haben.

Von Mildura aus fahren wir nun den Murray River entlang bis nach Echuca. Dann steht das Victorian High Country auf dem Programm und an Silvester wollen wir dann in Sydney sein. Dazu mehr im nächsten Reisebericht.

Vielen Dank für Dein Besuch auf sunandstar.ch. Wir hoffen, der erste Reisebericht unseres Roadtrips 2013/14 hat Dir gefallen.

Sonnige Grüsse aus Australien.

Reni und Marcel

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