Australien 2009 – Reisebericht 1

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Autokauf in Melbourne, Snowy River Nationalpark und Mallacoota

Am 1. März sind wir nach einem vierstündigen Flug von Neuseeland in Melbourne in Australien gelandet. Melbourne liegt im Staat Victoria, im Süden Australiens.

Die Passkontrolle verläuft sehr effizient und wir dürfen nun maximal ein Jahr in Australien bleiben. Mit dem Bus fahren wir ins Zentrum von Melbourne. An Wochentagen fährt der Bus praktisch vor die Haustür unseres Guesthouses. Leider ist heute Sonntag und deshalb fährt der Bus nur bis zur Southern Cross Station. Auch nicht tragisch, ein bisschen Fitness tut gut. Wir schnallen uns die Rucksäcke um und marschieren eine halbe Stunde quer durch die Stadt. Wir finden das Guesthouse auf Anhieb. Ziemlich verschwitzt kommen wir im Greenhouse Backpackers an. Als erstes gönnen wir uns eine erfrischende Dusche und danach gehen wir gleich einmal raus und schauen uns die nähere Umgebung an. Wir sind mitten im Geschehen. Gleich um die Ecke ist die Flinders Station, der Hauptbahnhof von Melbourne, Einkaufsläden und Restaurants überall. Superguter Standort.

Die erste Nach haben wir überstanden. Die Betonung liegt hier auf überstanden, nicht gut sondern knapp. Ja, wir wohnen in einem richtigen Backpackers, das heisst Party die ganze Nacht und da die Zimmer ganz dünne Wände haben ist es dermassen ringhörig, dass man jedes Wort aus all den Zimmern rundherum hört. Dazu kommt, dass rund um unser Zweierzimmer alles Mehrbettzimmer (mit bis zu sechs Betten) sind. Zum Glück haben wir Ohropax dabei. Ein unentbehrlicher Begleiter eines Reisenden. Nichtsdestotrotz, die Lage unseres Hostels ist perfekt. Direkt im Zentrum. Jetzt wollen wir uns Melbourne doch einmal etwas näher anschauen. Als erstes spazieren wir zur Flinders Station, die auch bei Tageslicht superschön aussieht.

Während der ersten Tage in Melbourne sind wir mit organisatorischem beschäftigt. Wir müssen zur Bank, suchen im Internet nach einem geeigneten Auto, vergleichen die Autoversicherungen und gehen auf Einkaufstour. Einen Reiseführer haben wir bereits, aber uns fehlt noch das Kartenmaterial und diverse Campingutensilien. Zwischen organisieren, planen und shoppen bleibt natürlich auch immer wieder Zeit um uns die Stadt anzuschauen. Auf einem Spaziergang am Yarra River entlang, haben wir eine wunderbare Aussicht auf die Skyline von Melbourne. Links im Bild ist die St. Paul's Kathedrale zu sehen.

Die St. Paul's Kathedrale ist nicht nur von aussen, sondern auch im Innern sehr imposant. Besonders gut gefällt uns der lange Gang mit dem zweifarbigen Mauerwerk.

Wir sind beeindruckt. Der Boden ist glanzpoliert und wir staunen über die schönen Platten.

Auf der gleichen Flusseite liegt auch der Federation Square. Die Skyline sieht von hier aus wieder ganz anders aus.

Zwischen den Hochhäusern finden wir dieses Kunstwerk.

Die Abenddämmerung lässt die Skyline ganz mystisch aussehen. Um diese Zeit sind die Melbourians auf dem Nachhauseweg, am Joggen oder auf dem Weg zum Feierabendbier.

Bei dieser Kulisse geht man natürlich gerne joggen oder einfach nur den Feierabend geniessen.

Jetzt knurren langsam aber sicher unsere Mägen und so gehen wir auf Restaurantsuche. Ganz in der Nähe unseres Guesthouses finden wir eine gemütliche Seitengasse, wo wir beim Inder zu Abend essen. Das Schöne ist hier, dass man draussen sitzen kann. An den Haupteinkaufsstrassen in Melbourne gibt es hauptsächlich Take-Aways und Fast-Food Imbisse. Richtige Restaurants finden wir in Zwischengassen oder in anderen Stadtteilen. Da wir sehr viel zu Fuss unterwegs sind, entdecken wir immer wieder gute Restaurants. Das Angebot hier ist jedenfalls riesig. Ob Indisch, Thailändisch, Japanisch, Griechisch, Italienisch, Libanesisch, Türkisch, hier findet man so ziemlich alles was das Herz begehrt.

Melbourne ist nicht nur kulinarisch multikulturell. Neben Australiern leben und arbeiten hauptsächlich Asiaten hier. Aber auch viele andere Nationen sind gut vertreten. Von Griechen bis Chinesen, über Türken bis Italienern, ein buntes Gemisch. Wir sind positiv überrascht wie friedlich das Zusammenleben verschiedenster Nationalitäten und Religionen funktioniert.

Es scheint, als ob wir genau zur richtigen Zeit in Melbourne sind. Während unseres Aufenthaltes findet das Moomba Wasserfest statt. Während zehn Tagen ist in Melbourne Karneval Stimmung. Es gibt eine Chilbi, Feuerwerke, Outdoor-Aktivitäten wie Wasserski Wettkämpfe, Wake-Boarden, Drachenboot Fahren und vieles mehr.

Das Wetter ist genial für eine Fahrt mit dem Riesenrad.

Bei Nacht wirkt das Ganze jedoch viel spektakulärer. Die vielen Vergnügungsbahnen leuchten in den verschiedensten Farben und wir geniessen diese Aussicht von der anderen Flussseite.

Um 21:30 Uhr startet das Feuerwerk. Ein tolles Erlebnis, es knallt und die Funken sprühen himmelwärts. Es ist wunderschön dieses Spektakel hier in Melbourne miterleben zu dürfen. Es kommt uns ein bisschen vor wie Silvester.

Am nächsten Tag findet gegen Mittag eine Parade statt. Es ist ein bisschen wie ein Fasnachtsumzug bei uns in der Schweiz. Verschiedenste Vereine und Ländergruppen marschieren vorbei. Jede Gruppe hat ein Motto und die Gruppe ist entsprechend verkleidet.

Am Meisten beeindruckt uns der Chinesische Drache. Er ist sehr lang und vermutlich auch sehr schwer. Der Drache schlängelt sich trotz seiner Grösse sehr elegant durch die Strassen.

Die Moomba Parade ist sehr beliebt. Die Strassen sind voller Leute und ein durchkommen ist praktisch unmöglich. Wer es eilig hat, hat heute ein Problem. Wir haben es zwar nicht eilig, trotzdem würden wir gerne Richtung Fluss. Es scheint, als ob das alle Leute wollen.

Wir versuchen es in die andere Richtung. Zwecklos. So lassen wir uns einfach mit der Menge mitziehen.

Die letzten Tage sind wir viel zu Fuss in der Stadt unterwegs gewesen. Deshalb machen wir es uns heute einmal ganz bequem. Wir steigen in den Gratis Shuttle Bus ein und lassen uns quer durch die Stadt chauffieren. Das geniale an diesem Bus ist, er fährt alle 20 Minuten eine grosse Tour rund um Melbourne und aussteigen ist an verschiedensten Haltestellen möglich. Während der Fahrt erzählt uns der Buschauffeur die wichtigsten Sachen über die Stadtteile und Gebäude an denen wir vorbeifahren. Wir steigen bei der Waterfront City aus. Das Viertel heisst Docklands und die Waterfront City ist ein neuer Stadtteil mit vielen teuren Wohnungen und Verkaufsläden. Viele davon sind kurz vor der Eröffnung. Die Waterfront City ist zwar neu und modern, wirkt jedoch sehr steril und unecht. Wir schlendern der Hafenpromenade entlang und finden diese Skulptur. Sie harmoniert sehr gut mit der Skyline im Hintergrund.

Ganz in der Nähe steht das Riesenrad Southern Star. Das drittgrösste Riesenrad der Welt ist dem Golden Eye in London sehr ähnlich. Southern Star ist 120 Meter hoch, das entspricht einem etwa 40stöckigen Hochhaus. Leider ist das Riesenrad nach wenigen Tagen auf unbestimmte Zeit ausser Betrieb gesetzt worden. Die Hitze im Februar, in Melbourne ist das Thermometer bis zu 47 Grad gestiegen, ist der Konstruktion zum Verhängnis geworden.

Auf dem Rückweg kommen wir an diesem Gebäude vorbei. Diese Hausfassade ist keine optische Täuschung.

Im Fitzroy Garden befindet sich das Captain Cook's Cottage. In diesem Haus wohnten einst die Eltern des Entdeckers Captain Cook. Das Haus stand früher in England, wurde dort abgebrochen und im Jahre 1934 hier in Melbourne wieder aufgebaut. Man ist sich nicht ganz sicher, ob Captain Cook selbst je einmal in diesem Haus übernachtet hat.

Der Shrine of Remembrance wurde zwischen 1928 und 1934 zum Gedenken der Gefallenen des ersten Weltkrieges errichtet.

Von der Terrasse des Shrines of Remembrance geniessen wir die Aussicht auf Melbourne City. Der Shrine ist in gerader Linie zur Swanson Street errichtet worden. Auf dem Vorplatz links im Bild steht ein Cenotaph, eine Fahnenstange und das ewige Feuer zum Gedenken an die Kriegsopfer des zweiten Weltkrieges.

Auf dem Weg ins Guesthouse schlendern wir durch den Park und geniessen die Herbstsonne. Ja, es ist Herbst hier. Die Bäume sind noch grün, haben aber schon sehr viele Blätter verloren. Es wird Zeit, dass wir Richtung Norden reisen, sonst holt uns noch der Winter ein.

Endlich ist es soweit. Wir können unser Auto abholen. Nach zehn Tagen Stadtleben und wohnen im Backpackers Hostel sind wir froh, endlich unser fahrbares Heim in Empfang zu nehmen. Auf der Bank holen wir das nötige Kleingeld und fahren mit dem Zug nach Castlemaine. Wir werden vom Verkäufer am Bahnhof abgeholt und zur Werkstatt gefahren. Nach den Formalitäten können wir unsern Toyota Landcruiser Troopcarrier in Empfang nehmen. Dieser Jeep ist ab sofort und für die nächsten acht Monate unser neues Heim. Er ist Auto, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche zugleich. Wir hoffen einen zuverlässigen Reisebegleiter gefunden zu haben. Los geht's!

Herrlich, mit unserem Troopy sind wir unabhängig und können hinfahren wohin wir wollen. Auf unserer ersten Fahrt mit unserm neuen Auto treffen wir auf diesen stacheligen Freund. Echidna werden diese Igel genannt. Er ist sehr schüchtern, er lässt sich aber doch kurz von Marcel fotografieren.

Auf dem Campingplatz beobachten wir wunderschöne, farbige Papageien. Unglaublich, diese schönen Vögel leben hier in freier Natur. Nebst Papageien sehen wir auch viele andere, uns unbekannte, Vogelarten. Australien ist das Paradies für Vogelbeobachter.

Den Kookaburra sehen wir immer wieder auf den Bäumen. Manchmal kann der Kleine aber ein ganz frecher Artgenosse sein. Als wir ein Stück Fleisch auf den Grill legen, ist er so schnell, dass Marcel nur noch mit viel Glück das Steak zurückreissen kann. Ein richtiger Frechdachs.

Juhuuiii..... unser erstes Känguru. Es gibt sie wirklich! Wir freuen uns riesig über die Sichtung unseres ersten Kängurus. Wir schauen uns etwas um und plötzlich wimmelt es nur noch von den hüpfenden Tieren. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Kängurus sind auch fotogen. Schön lächeln bitte.

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht werden wir am morgen begrüsst von den Kängurus. Am frühen Morgen sind sie jedoch nicht ganz so zutraulich wie gestern Abend.

Für unsere Australienreise haben wir uns in Melbourne ein 4WD-Buch gekauft mit Kurztrips geeignet für 4-Rad angetriebene Fahrzeuge. Unser Plan ist, Australien nicht nur auf Hautstrassen zu entdecken. Der erste Ausflug führt uns durch die Snowy Mountains. Im Moment ist Herbst und wir müssen nicht befürchten, dass es schneit. Trotzdem kann es nachts sehr kalt werden. Wir lassen uns überraschen. Auf der Fahrt kommen wir am Ort Seldom Seen vorbei. Neben Schrottautos gibt es hier auch frische Eier und Benzin zu kaufen.

Auf der Weiterfahrt kommen wir an einem trostlosen Feld vorbei. Mit dem schönen blauen Himmel gibt es mit den abgestorbenen Bäumen jedoch einen sehr schönen Kontrast für ein perfektes Foto.

Vom Flachland geht es steil den Berg hinauf. Die Strassen werden je länger je enger und steiler. Obwohl wir als Schweizer die Berge hier eher Hügel nennen würden, sind wir von der Landschaft beeindruckt.

Wir kommen am Dorf Suggan Buggan vorbei und schauen uns das alte Schulhaus an. Von aussen sieht das Holzhäuschen gar nicht nach Schule aus, im Innern finden wir den Beweis. Es stehen Schulbänke und Tische da und es ist sogar eine Wandtafel vorhanden. Zusätzlich ist auch eine Feuerstelle vorhanden, sodass die Schulkinder im Winter nicht frieren müssen.

Die Suggan Buggan Schule wurde 1865 das erste Mal für Lehrzwecke verwendet und rund 25 Jahre wurden Kinder der Umgebung unterrichtet. Als der Initiant wegzog, wurde das Gebäude für die Beherbergung von Viehtreibern benutzt. Erst im Jahre 1948 sind die Räumlichkeiten wieder als Schule umfunktioniert worden. Im Jahre 1972 wurde die ehemalige Schule restauriert und ist heute für Besucher offen.

Es geht weiter über steile Bergstrassen und plötzlich sehen wir den Snowy River. Das Wasser schlängelt sich durch das Tal. Wir sind hier sehr abgeschieden und wir begegnen nur sehr selten anderen Autofahrern.

Direkt neben dem Snowy River finden wir einen perfekten Campingplatz. Wir sind inmitten der Natur und ganz alleine.

Die Sonne verabschiedet sich langsam und es wir recht kühl. Wir befinden uns hier eben in den Snowy Montains, kein Wunder frieren wir. Wir finden eine Feuerstelle und machen uns gleich auf die Suche nach Holz. Das Holz ist sehr trocken und es brennt supergut. So geniessen wir die wohlige Wärme des Feuers. Nach dem Abendessen leistet uns ein Australier Gesellschaft. Er heisst Sandy und ist Manager einer Baumwollfarm. Da es auf der Farm gerade gut läuft und nicht allzu viel Arbeit anfällt, ist er mit seinem BMW Motorrad eine Woche lang unterwegs. Wir haben interessante Gespräche und es ist genial, mehr vom Leben in Australien zu erfahren. Aber nicht nur die Gespräche sind interessant, sondern auch die Aktivität am Himmel. Wir beobachten die Sterne und zählen neun Sternschnuppen. So viele Wünsche haben wir ja gar nicht so schnell parat.

Am nächsten Morgen kommt die Sonne zurück und lässt den See ganz mystisch aussehen.

Der Tag ist erwacht und wir geniessen das Frühstück bei strahlendem Sonnenschein. Der Snowy River ist spiegelglatt und der Wald spiegelt sich im Wasser. So schön!

Bevor wir uns von den Bergen verabschieden, fahren wir noch über diese coole Holzbrücke. Achtung - fertig - los!

Die Australier sind in Sachen Briefkästen sehr einfallsreich. Dieser Kühlschrank hat zwar als Kühlschrank ausgedient, aber noch lange nicht als Briefkasten. Und er ist auch gross genug für Pakete. Praktisch, nicht?

Wir lassen die Berge hinter uns und fahren durchs Farmland. Plötzlich ist wieder alles flach. Unglaublich wie schnell sich die Landschaft hier in Australien ändern kann.

Jeder Australienreisende fotografiert Strassenschilder. Seit wir in Australien unterwegs sind, weiss ich auch warum. Es gibt immer wieder spezielle und witzige Schilder. Hier Achtung Wombats, Kängurus, Koalas und Meerjungfrauen, hä??

Auf der Fahrt nach Mallacoota machen wir einen Abstecher zum Gipsy Point. Als wir uns ein bisschen umschauen entdecken wir diesen Pelikan. Ganz selbstverständlich sitzt er auf einer Strassenlampe. Pelikane sindgrosse und mächtige Vögel. Wenn sie zum Landen ansetzten, erinnern sie uns an einen Jumbojet.

In Mallacoota besuchen wir Michael, einen Freund, den wir auf unserer Reise durch Asien kennen gelernt haben. Wir haben uns das letzte Mal auf der Insel Bunaken in Nordsulawesi gesehen. Seither blieben wir in Kontakt übers E-Mail. Michael ist zwar noch keine 65 aber trotzdem schon seit ein paar Jahren pensioniert. Er geniesst das Leben in Australien und reist nebenbei jedes Jahr für ein paar Monate quer durch Asien. So haben wir immer viel zum Zuhören und zu erzählen. In diesem Haus dürfen wir während unseres Aufenthaltes in Mallacoota wohnen. Wir geniessen die Zeit mit Michael sehr. Vorallem weil er uns viel über das australische Leben erzählt und wir ein Teil davon sein dürfen.

Mallacoota liegt inmitten des Croajingolong Nationalparks. Die Aussicht von der Terrasse ist genial. Wir sehen direkt auf das Meer und in der Ferne können wir den Schlafplatz der Pelikane sehen.

Die Vogelwelt hier in Australien ist genial. Im Garten von Michael sehen wir diese Crimson Rosella sitzen. Sie ist aber nicht die Einzige. Bei Sonnenuntergang fliegen ganze Schwärme von den schönen, farbigen Vögeln herum.

Michael führt uns quer durch Mallacoota und erzählt uns viel über die Gegend und deren Bewohner. Hier sind wir am Bastion Point mit Blick aufs Meer. Das Wetter ist herrlich und so gönnen wir uns ein erfrischendes Bad.

Zuerst noch ein Fototermin und dann geht's ab in die Wellen. Wir lassen uns von den Wellen hin und hertreiben. Wir sind noch sehr südlich an der Ostküste von Australien und Michael bestätigt uns, dass hier keine Gefahr wegen Haien, Quallen oder sonstigen gefährlichen oder giftigen Meerestieren besteht.

Nach der wohltuenden Erfrischung in der Tasmanischen See zeigt uns unser Reiseführer Michael noch ein Feld voller Kängurus. Wahnsinn, an die Hundert Kängurus hüpfen auf dem Feld herum und geniessen ihr Abendmahl. Kängurus fressen gerne Gras.

Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende und wir gehen im Städtchen Mallacoota auf ein Bier. Anschliessend laden wir unseren Gastgeber zu selbst gemachten Spaghetti Carbonara ein. Dazu ein Glas Wein und ein perfekter Tag geht zu Ende. Wir verabreden uns zum Sonnenaufgang. Punkt 6:00 Uhr weckt uns Michael und wir stehen natürlich gerne auf. Der Sonnenaufgang ist perfekt, kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen.

Der Himmel verfärbt sich orange. Unglaublich diese Farben. Bei einer Tasse Kaffee geniessen wir es, der Sonne beim aufgehen zuzusehen. Leider ist der heutige Morgen auch schon der letzte Tag in Mallacoota. Wir verabschieden uns von Michael und hoffen, dass wir uns irgendwann wieder einmal sehen. Vielleicht in Indonesien, in der Schweiz oder irgendwo sonst auf dieser Welt.

Wir verabschieden uns nicht nur von einem Freund sondern auch vom Staat Victoria. Die Reise geht weiter Richtung Norden.

Vielen Dank für deinen Besuch auf www.sunandstar.ch. Wir hoffen unser Bericht gefällt dir.

Bis bald oder wie man hier in Australien so schön sagt: See ya' mate.

Unter Canberra - Die Hauptstadt und der Regierungssitz Australiens findest du den nächsten Reisebericht.

Reni und Marcel

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